Siebter PEREDUR-Wettbewerb für Studierende der Musikakademie - „Die Musik ist weiblich“

17. November 2016. Triobesetzungen mit Klavier und zwei weiteren Instrumenten oder Stimme stehen im Mittelpunkt des diesjährigen siebten PEREDUR-Wettbewerbs. Den Kammermusik-Wettbewerb für die Kategorie „Klavier plus zwei“ veranstaltet der Förderverein Stiftung PEREDUR e.V. Die Veranstaltung findet am Freitag, 25. November, 19 Uhr, im Konzertsaal der Musikakademie am Karlsplatz statt. Mit dem Furore-Verlag steht dem Wettbewerb nun im dritten Jahr in Folge ein weiterer kompetenter Partner zur Seite. Von den teilnehmenden Ensembles sind verpflichtend zwei Werke von Komponistinnen vorzutragen.

„Wir freuen uns, dass die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Furore-Verlag in diesem Jahr eine Fortsetzung erfährt. 2015 haben viele Besucherinnen und Besucher wunderbare, aber leider selten aufgeführte Werke von Komponistinnen kennengelernt. Wir sind sicher, dass auf diese Weise auch in diesem Jahr Perlen der Tonkunst zu entdecken sein werden“, so Hartmut Fritsche, Vorsitzender des Fördervereins Stiftung Peredur e.V. Renate Matthei, Gründerin und Geschäftsführerin des Furore-Verlags, ergänzt: „Endlich ein Wettbewerb, der konkret die Situation von Komponistinnen verbessert und einen Schritt auf dem Wege zur Gleichberechtigung im Konzertbetrieb vorangeht. Die inhaltlich innovative Gestaltung mit der Vorgabe, dass mindestens zwei Werke einer Komponistin vorzutragen ist, ist jeder Ausbildungseinrichtung im musikalischen Feld national wie international zu wünschen.“ Die teilnehmenden Studierenden stellen sich am Wettbewerbstag in zwei Runden, einer nichtöffentlichen am Vormittag und dem öffentlichen Finale um 19 Uhr, dem Urteil einer Jury. Diese ist hochkaratig besetzt, konnten doch neben Emanuel Wehse, Dozent für Violoncello an der Musikakademie und Cellist des Morgenstern-Trios, auch Hideko Kobayashi, unter anderem ARD-Preisträgerin und seit vielen Jahren Professorin an der Musikhochschule Mannheim, gewonnen werden. Unterstützt werden sie in ihrer Arbeit durch Astrid Stäber, Musikwissenschaftlerin und Lektorin des Furore-Verlags, sowie Dr. Stephan Flacke, Mitglied der PEREDUR-Loge und einer der ersten durch diese geförderten Studenten der Musikakademie. Den Vorsitz übernimmt Akademiedirektor Dr. Peter Gries. Aber auch die Urteilskraft des Publikums ist gefragt, denn neben den drei Jurypreisen wird nach dem Finale ein Publikumspreis vergeben. Hintergrund: Bereits 20 Mal erhielten Studierende der Musikakademie eine Förderung durch den Förderverein Stiftung Peredur e.V. Damit wurde ein Gesamtwert von knapp 50 000 Euro erreicht. Auch 2016 stehen erneut über 3000 Euro zur Verfügung. Der Furore-Verlag beteiligt sich an Preisgeldern mit einer Geldspende sowie mit Sachspenden aus dem Verlagsprogramm.

Seit 30 Jahren verlegt Furore als einziger Verlag weltweit ausschließlich Werke und Bücher von und über Komponistinnen und genießt für seine hochqualitativen Ausgaben und Entdeckungen hohes Ansehen. Bereits fünf Mal erhielt der Furore-Verlag für ausgewählte Notenausgaben den Deutschen Musikeditionspreis „Best Edition” für die herausragende Qualität der Editionen. Es erschienen bislang mehr als 1.500 Werke von etwa 170 musikschaffenden Frauen aus Europa, Amerika, Asien und Australien. Die Zeitspanne der Entstehung dieser Musik reicht vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart.

Oberbürgermeister Bertram Hilgen, der die Schirmherrschaft des Wettbewerbs übernommen hat, dankt den Donatoren des Fördervereins für ihr großzügiges und langjähriges Engagement, das im Bereich des privaten Kultursponsorings in Kassel eine herausragende Rolle habe. Der Eintritt beträgt acht Euro. Einen ermäßigten Eintritt zu sechs Euro erhalten Schülerinnen und Schüler, Studierende oder Schwerbehinderte gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises.

Kartenverkauf erfolgt an der Abendkasse. Telefonisch können Karten bei der Musikakademie unter 0561 / 787 4180, per Fax unter 0561/ 787 4188 oder per E-Mail musikakademie@kassel.de vorbestellt werden.

(3980 Zeichen)


Bild: Druckansicht Druckansicht

Stadt Kassel
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Rathaus / Obere Königsstraße 8
34112 Kassel

Telefon: 0561 / 787-1231 oder 0561 / 787-1232
Telefax: 0561 / 787-87
E-Mail: presse@kassel.de

Pressesprecher Ingo Happel-Emrich

Kassel und die Region im Internet: www.kassel.de
Die Stadtverwaltung im Internet: www.stadt-kassel.de

presse-service.de Die Pressestelle der documenta-Stadt Kassel ist Mitglied bei www.presse-service.de. Dort können Sie auch Mitteilungen weiterer Pressestellen abonnieren, Ihr Interessenprofil verwalten oder sich ganz aus dem Verteiler löschen.