Kreis Recklinghausen profitiert von der Erweiterung des Bundesprogrammes „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“
Kreis Recklinghausen.
Das Jobcenter Kreis Recklinghausen begrüßt die Erweiterung des Bundesprogrammes „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“. Durch zusätzliche, vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales jetzt in Aussicht gestellte Fördermittel kann das Jobcenter Kreis Recklinghausen ab 2017 für zwei Jahre 346 Arbeitsplätze für Kundinnen und Kunden fördern, die schon seit Längerem Leistungen nach dem SGB II beziehen.
Im September hatte das Bundesministerium Fördergelder für zunächst 96 Arbeitsplätze im Kreis Recklinghausen bereitgestellt. Jobcenter-Leiter Dominik Schad begrüßt es ausdrücklich, jetzt bis zu weitere 250 Stellen beantragen und fördern zu können. „Jede Möglichkeit, die Chancen langzeitarbeitsloser Bürgerinnen und Bürger auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern, ist im Kreis Recklinghausen willkommen und absolut notwendig“, sagt Dominik Schad.
Jetzt gelte es, so Schad weiter, gemeinsam in enger Kooperation mit den Maßnahmenträgern sowie Partnern zum Beispiel in den Städten, den Verbänden der Wohlfahrtspflege oder Kirchengemeinden diese Chance zu ergreifen und in der kurzen Vorbereitungszeit bis zum Förderstart die zusätzlichen Stellen kreisweit einzurichten.
Ziel des Programmes „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ ist es, Teilhabe zu schaffen für arbeitsmarktferne Kundinnen und Kunden mit vielschichtigen Problemlagen, die einer erfolgreichen Vermittlung in Arbeit bisher entgegenstanden. Es wendet sich insbesondere an Kundinnen und Kunden, die in Bedarfsgemeinschaften mit minderjährigen Kindern leben oder die gesundheitlich eingeschränkt sind. „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ bietet ihnen die Möglichkeit, in zusätzlichen und wettbewerbsneutralen Arbeitsstellen, die im öffentlichen Interesse liegen, am Erwerbsleben teilzuhaben.
Das Jobcenter bietet seinen Kundinnen und Kunden individuell angepasste, die Arbeit begleitende Aktivitäten an, um ihre Chancen auf eine weitere Beschäftigung im allgemeinen Arbeitsmarkt zu verbessern; zum Beispiel durch eine Erprobungsphase sowie ein freiwilliges begleitendes Sport- und Gesundheitsförderungsangebot, bei dem das Jobcenter mit dem Kreissportbund Recklinghausen und seinen Netzwerkpartnern zusammenarbeitet.
Interessierte Kundinnen und Kunden wenden sich an das Jobcenter in ihrer Stadt.
Das Bundesprogramm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ läuft bis Ende 2018. Die Förderung der Stellen ist als Festbetragsförderung ausgestaltet und beträgt bei 30 Arbeitsstunden pro Woche 1.320 Euro. Ein Einstieg mit geringerer Stundenzahl und stufenweisem Anstieg ist möglich. Seit dem Programmstart in 2015 nehmen 105 Jobcenter an der Umsetzung des Programms teil. Zum Jahreswechsel 2016/2017 wird das Programm durch Hinzunahme weiterer 90 Jobcenter – darunter das Jobcenter Kreis Recklinghausen – ausgeweitet.
Mehr über das Bundesprogramm im Internet: http://www.bmas.de/DE/Themen/Arbeitsmarkt/ Modellprogramme/bundesprogramm-soziale-teilhabe-am-arbeitsmarkt.html
Pressekontakt: Thomas König, Pressesprecher Jobcenter Kreis Recklinghausen, Tel. 02361 / 3067-308
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| Dominik Schad |
| Dominik Schad, Leiter des Jobcenters Kreis Recklinghausen |
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Der Kreis Recklinghausen ist mit über 630.000 Einwohnern der bevölkerungsreichste Kreis Deutschlands. Besonders auffällig ist in diesem Kreis die Vielfalt: Von der Industriezone des Ruhrgebiets zu den ländlichen Strukturen des Münsterlandes gibt es im Kreis Recklinghausen alle Facetten zu sehen und zu erleben.
In der Region finden Einwohner und Besucher einen bunten Mix an kulturellen Angeboten – angeführt von den Ruhrfestspielen und dem Grimme Preis über Kleinkunst und Kabarett bis zu Konzerten aller Art. Der „Vestische Kreis“, wie er auch genannt wird, überrascht mit viel Grün und Wasser. Die Haard und die Hohe Mark laden zu kleineren und größeren Wanderungen, Ausritten und Radtouren ein, von den Bergehalden des Reviers hat man eine beeindruckende Aussicht über das mittlere Ruhrgebiet bis hin zum Münsterland.
Zum Kreis Recklinghausen gehören zehn Städte: Castrop-Rauxel, Datteln, Dorsten, Gladbeck, Haltern am See, Herten, Marl, Recklinghausen, Oer-Erkenschwick und Waltrop.
Die Kreisverwaltung Recklinghausen ist unter anderem zuständig für das Straßenverkehrsamt, das Gesundheitswesen, Veterinäramt, Katastrophen-, Zivil- und Feuerschutz, Geodaten, Erziehungsberatung, sie ist Umwelt- und Wasserbehörde und vieles mehr.
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