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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 21.11.2016
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Peter Trotier referiert über NS-Euthanasieopfer - Vortrag im Haus Letmathe Am kommenden Montag, 28. November, endet die stadtgeschichtliche Vortragsreihe von Stadtarchiv und Volkshochschule Iserlohn für dieses Jahr. Den letzten Vortrag hält Peter Trotier über das Schicksal des Johann Franz Trompeter aus Letmathe, der ein Opfer der nationalsozialistischen Euthanasie wurde. Der Vortrag beginnt um 18.30 Uhr im Clara-Deneke-Saal des Hauses Letmathe, Hagener Straße 62, in Iserlohn-Letmathe. Der Eintritt kostet vier Euro, Ermäßigungsberechtigte zahlen zwei Euro. Kooperationspartner der Veranstaltung sind die Stadtbücherei Iserlohn, Zweigstelle Letmathe, der Heimatverein Letmathe und der Förderverein Haus Letmathe. Ein Zufallsfund zum gewaltsamen Tod des Letmathers Johann Franz Trompeter durch das Euthanasieprogramm der Nationalsozialisten brachte den Historiker Peter Trotier dazu, sich genauer mit diesem dunklen Kapitel der deutschen Geschichte zu beschäftigen und an einem lokalen Beispiel den Mechanismus der Vernichtung des sogenannten „lebensunwerten Lebens“ zu erforschen. Die Würdigung des Schicksals von behinderten Menschen und der offene Umgang mit ihren Biographien haben in der Gesellschaft und in den betroffenen Familien erst spät und zögerlich eingesetzt. Der Vortrag zu diesem Einzelfall kann die Anregung dazu geben, weiter und intensiver den Leidensweg dieser Opfer der NS-Politik aus dem heimischen Raum nachzuzeichnen und ihnen durch die Erinnerung an sie ihre Würde wiederzugeben. |
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