„Ressourcentag“ für Flüchtlinge
Bundesweites Modellprojekt jetzt auch in Magdeburg
Am kommenden Mittwoch, den 30. November, können Flüchtlinge an dem bundesweiten Modellprojekt „Ressourcentag“ in der Wilhelm-Kobelt-Straße 42 teilnehmen. Von 10.00 bis 17.00 Uhr lernen sie dort in den Kulturräumen den verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen Abfall, Energie und Wasser.
Die Beigeordnete für Soziales, Jugend und Gesundheit, Simone Borris, hält Projekte wie den Ressourcentag für einen weiteren Baustein gelingender Integration: Die Mitarbeiter von ANU sprechen mit Geflüchteten über Energie, Wasser und Abfalltrennung in Deutschland. Das sind sicherlich Themen, an die man nicht zuerst denkt, wenn man in ein fremdes Land kommt. Aber das Verständnis hierfür zu fördern, fördert letztendlich auch mehr Verständnis für das Zusammenleben zwischen alteingesessenen Magdeburgerinnen und Magdeburgern und ihren neuen Nachbarn. Es ist sicher ein tolles Projekt, welches die Integrationsarbeit auch mal in ein anderes ‚Licht‘ rückt.“
Organisiert und finanziert wird das Projekt von der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Bundesverband (ANU) in Kooperation mit der Energieagentur Unterfranken, der Evangelischen Jugendsozialarbeit Bayern und dem Ausländeramt des Landkreises Fürstenfeldbruck. Durch die Förderung des Bundesministeriums des Inneren in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ist die Veranstaltung für die teilnehmenden Unterkünfte und Flüchtlinge kostenfrei.
Umgesetzt wird die eintägige Schulung von einem Team, bestehend aus drei qualifizierten Trainern aus den Bereichen Umweltbildung und Soziale Arbeit. Anhand von aktivierenden Schulungsmethoden, wie zum Beispiel Arbeitsblättern, Experimenten und praktischen Übungen, werden sich die Geflüchteten gemeinsam erarbeiten, worauf es beim nachhaltigen Alltagshandeln zu den Themen Wasser, Heizen, Lüften, Strom und Abfall ankommt. Am Ende des Tages erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat.
Hinweis für Medienvertreter:
Sie sind um 11.00 Uhr herzlich zur Berichterstattung in die Wilhelm-Kobelt-Straße 42 eingeladen. Ihre Ansprechpartnerin seitens der Landeshauptstadt ist die leitende Sozialarbeiterin Annett Schmidt.
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