01. Dezember 2016. Die Stadt Kassel gedenkt am 9. Dezember der von den Nationalsozialisten deportierten und ermordeten jüdischen Mitbürger. Aus dem Regierungsbezirk Kassel wurden am 9. Dezember 1941 mehr als 1000 jüdische Mitbürger in das Ghetto Riga verschleppt. Weitere Transporte in das Konzentrationslager Majdanek und das Vernichtungslager Sobibor sowie in das Ghetto Theresienstadt folgten wenige Monate später. Von den vielen Tausend unschuldig Verschleppten überlebten nur einige wenige Menschen das unvorstellbare Grauen der Lager und die von den Nazis systematisch betriebene Vernichtung.
Die Stadt Kassel gedenkt der Opfer am Freitag, 9. Dezember, 15 Uhr, am Gleis 13/14 auf dem Hauptbahnhof Kassel. Neben den Gedenkworten von Oberbürgermeister Bertram Hilgen wird es ein Erinnerungsgebet, eine Klanginstallation von Olaf Pyras und Studierenden der Uni Kassel sowie eine Lesung geben.
Zu der Gedenkveranstaltung laden ein die Stadt Kassel gemeinsam mit der Jüdischen Gemeinde, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, dem Evangelischen Stadtkirchenkreis Kassel, dem Katholischen Stadtdekanat Kassel, der vhs Region Kassel, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Kassel, der Gedenkstätte Breitenau und dem Verein „Gegen Vergessen – für Demokratie“.
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