Preisverleihung zum Ideenwettbewerb „Umfeld Hyparschale und Stadthalle“
Am Montag im IBA-Shop
Am kommenden Montag, den 5. Dezember, vergibt der Baubeigeordnete Dr. Dieter Scheidemann gemeinsam mit der Amtsleiterin des Stadtplanungsamtes, Heide Grosche, die Preise zum Ideenwettbewerb für die Umgestaltung des Umfeldes von Hyparschale und Stadthalle. Das Preisgericht hatte am 10. November das Büro lohrer.hochrein zum Gewinner gekürt. Die Preisverleihung beginnt um 18.00 Uhr im IBA-Shop, Regierungsstraße 37. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind dazu herzlich eingeladen.
Neben dem ersten Preis für die Landschaftsarchitekten von lohrer.hochrein erhalten auch die Zweitplatzierten, das Planungsbüro Stefan Bernard Landschaftsarchitekten aus Berlin, und die Drittplatzierten, das Büro Häfner Jiménez Betcke Jarosch aus Berlin, einen Preis.
Ebenfalls vergeben werden drei Anerkennungen für die Entwürfe der Büros GFSL Clausen, Landschaftsarchitekten (Leipzig), Atelier LOIDL, Landschaftsarchitekten Berlin GmbH (Berlin) und Querfeld Eins, Landschaft. Städtebau. Architektur (Dresden). Zudem werden nach der Preisverleihung die insgesamt 14 eingereichten Wettbewerbs-Entwürfe gezeigt. Die Ausstellung bleibt bis zum 18. Dezember im IBA-Shop und kann zu den Öffnungszeiten, dienstags bis sonntags von 11.00 bis 17.00 Uhr, besichtigt werden.
Hintergrund
Im Mai dieses Jahres hatte die Landeshauptstadt den Ideenwettbewerb ausgelobt. Zuvor war in einer Bürgerwerkstatt, an der sich alle interessierten Magdeburgerinnen und Magdeburger beteiligen konnten, die Aufgabenstellung für den Wettbewerb erarbeitet worden. Es gingen Vorschläge von Büros aus ganz Deutschland ein.
Am Vorabend der Preisrichtersitzung konnten sich Bürgerinnen und Bürger erneut beteiligen und die in der Stadthalle ausgestellten anonymisierten Entwürfe begutachten und in einer offenen Diskussion kommentieren. Das unabhängige Preisgericht war anwesend und bezog die Bürgermeinungen in ihre Entscheidung mit ein. Am 14. November konnte die Landeshauptstadt die Gewinner des Wettbewerbs bekannt geben.
Lohrers und Hochreins Planung überzeugte mit der Idee, den Park als ein lebendiges und erlebbares Denkmal zu interpretieren. Die Arbeit bietet ein klares Erschließungskonzept und eine hohe Nutzungs- und Gestaltungsqualität. Das Büro von Axel Lohrer und Ursula Hochrein besteht seit 1993.
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