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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 11.01.2017
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Bilanz der städtischen Radarkontrollen: Mehr „Raser“ als im Vorjahr Seit vier Jahren kündigt die Stadt Iserlohn die Messstellen des städtischen Radarwagens jeweils wochenweise im Voraus in den örtlichen Medien und auf ihrer Homepage an. Die regelmäßige Berichterstattung soll die Akzeptanz der Geschwindigkeitsüberwachung in der Öffentlichkeit steigern und Geschwindigkeitsüberschreitungen nachhaltig verringern. Die Abteilung Straßenverkehr der Stadt Iserlohn zog eine Bilanz der letzten zwölf Monate: Danach ist die Zahl der Geschwindigkeitsüberschreitungen von 4,7 Prozent im Vorjahr auf 5,3 Prozent gestiegen. Insgesamt war der städtische Radarwagen in 2016 an 248 Tagen im Einsatz. 241.489 Fahrzeuge wurden im Iserlohner Stadtgebiet gemessen. Dabei wurden 12.901 Überschreitungen festgestellt. In 345 Fällen mussten aufgrund erheblicher Geschwindigkeitsüberschreitungen Bußgeldverfahren eingeleitet werden (in 2015 waren es 322 Fälle). Dabei wurden über 360 Punkte ins Verkehrszentralregister in Flensburg eingetragen und mehr als 30 Monate Fahrverbot verhängt (2015 waren es knapp 50 Monate). Trotz steigender Anzahl von Kontrollen und Ankündigung der Messungen nahmen die festgestellten Überschreitungen in den letzten zwei Jahren zu. Der Verkehrsteilnehmer mit der höchsten Überschreitung des Jahres 2016 wurde im Juli in Hennen auf der Straße Rheinermark in Fahrtrichtung Im Scherling gemessen. Die dort erlaubten 30 km/h überschritt der Führer des Pkw um 52 km/h. Der dazu ergangene Bußgeldbescheid belief sich auf über 250 Euro Geldbuße, zwei Punkte in Flensburg und ein einmonatiges Fahrverbot. |
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