„Unsere Türen stehen immer offen!“
OB Kaminsky kommentiert Materions Entscheidung für Alzenau
„Für die mehr als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Materion und die Materialtechnikunternehmen in Hanau, die eng mit dem Targetproduzenten Materion zusammenarbeiten, freuen wir uns zunächst, dass das Unternehmen einen Standort in der Nähe zu Hanau gefunden hat“, sagt Oberbürgermeister Claus Kaminsky. Natürlich bedauere er, dass Materion sich nicht für Hanau entschieden habe, „doch unsere Türen stehen immer offen!“ So kommentierte der OB die Entscheidung des amerikanischen Konzerns Materion, der von Heraeus die Target-Sparte übernimmt, sich in Alzenau anzusiedeln und dort ein neues Werk zu bauen.
Die Stadt Hanau - sowohl Stadtentwicklung als auch Wirtschaftsförderung – hätten im vergangenen Jahr - als der anstehende Verkauf des Targetgeschäfts von Heraeus bekannt wurde - sofort mit der Materion Corporation Gespräche aufgenommen und ihre Unterstützung zugesagt, berichtet der OB. „ Ein Sitz im Fraunhofer-Science-Park im Stadtteil Wolfgang, mit der Möglichkeit auf einem Campus sowohl mit der Fraunhoferprojektgruppe IWKS als auch mit den anderen dort und im Industriepark Wolfgang angesiedelten Materialtechnikunternehmen zusammenzuarbeiten und gegenseitig Dienstleistungen zu erbringen, hätte aus unserer Sicht eine langfristig gute Perspektive für Materion dargestellt“, sagt Kaminsky. Zumal das angebotene Grundstück baureif sei und daher eine zeitnahe Umsetzung des Materion-Bauvorhabens möglich wäre. „Der Zeitplan von Materion für den Neubau ist sehr ambitioniert. Hier in Hanau hätten wir das mit eingespielten Partnern umsetzen können.“, berichtet Kaminsky. Natürlich sei der Umzug von Materion sehr schade, doch wenigsten bliebe das Unternehmen in der Nachbarschaft und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens sähen sich nicht gezwungen umzuziehen oder verlören gar ihren Job.
Mit der Entwicklung des Fraunhofer-Science-Park auf dem Areal der ehemaligen Wolfgang-Kaserne zeigt sich Kaminsky sehr zufrieden. „Das renommierte Unternehmen ALD Vacuum Technologies GmbH (ALD), das bereits mit 370 Mitarbeitern auf dem Gelände ansässig ist, vergrößert sich vor Ort und holt weitere Unternehmensteile sowie weitere qualifizierte Arbeitsplätze nach Hanau“, berichtet er.
Ein zweites Grundstück mit rund 16.700 qm Quadratmeter Fläche habe die Fraunhofer Gesellschaft erworben, um dort dauerhaft eine Forschungseinrichtung für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategien anzusiedeln, die im Jahr 2019 den Betrieb aufnehmen soll und auch Namensgeberin für den Fraunhofer Science Park ist. Für die restliche Grundstücksfläche gebe es weitere Interessenten, mit denen die Dietz AG und die Stadt im Gespräch seien, sagte Kaminsky. „Materion hätte bestens ins Profil gepasst und mit Sicherheit von den Synergien des Standorts profitiert, „aber leider sollte es nicht sein“, bedauert der OB abschließend.
Pressekontakt: Stadt Hanau, Ute Wolf, Telefon 06181/295-664
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