Deutsche Qualitätsarbeit mit internationalen Kunden
- Betriebsbesuch bei Rohde Schutzgasöfen GmbH
Seit knapp zwei Monaten residiert die Firma Rohde Schutzgasöfen GmbH am neuen Standort im Gewerbegebiet Am Lamboywald im Nordteil der ehemaligen Hutier-Kaserne. Hier haben die Geschäftsführer Jörn Rohde und Natasha Rohde 3,5 Millionen Euro investiert und auf mehr als 6000 Quadratmetern ihren neuen Firmensitz nach Maß erbauen lassen. Büros, Werkhallen und Lager sind perfekt auf die Bedürfnisse der Firma Rohde zugeschnitten. Das Unternehmen, das früher in Bruchköbel ansässig war, fertigt seit über 30 Jahren thermochemische Wärmebehandlungsanlagen für metallische Werkstoffe und liefert diese in die ganze Welt.
Im Rahmen eines Betriebsbesuchs begrüßten Oberbürgermeister Claus Kaminsky und Wirtschaftsförderin Erika Schulte die Rohdes und ihre Mitarbeiter offiziell in Hanau. „Es freut mich sehr, dass ein so traditionsreiches und erfolgreiches Familienunternehmen wie die Rohde Schutzgasöfen GmbH sich entschlossen hat, auf eine Zukunft in Hanau zu setzten“, sagte der OB. „Ich bin überzeugt, dass Sie Ihre Entscheidung nicht bereuen werden und wünsche Ihnen viel Erfolg!“
Die Auftragslage sei sehr gut, bestätigt Jörn Rohde. „Wir beschäftigen derzeit 25 Mitarbeiter, hauptsächlich Ingenieure und Techniker, und sind händeringend auf der Suche nach weiteren Mitarbeitern – insbesondere im Werkstattbereich“, erklärt er. Den neuen Unternehmensstandort habe man bewusst großzügig konzipiert und Raum zum Wachsen gelassen. „Wir können Fertigung und Personal problemlos verdoppeln ohne Platzprobleme zu bekommen“, erklärt der Geschäftsführer. „Fachlich einwandfreie Arbeit hat bei uns oberste Priorität, daher legen wir bei dem Personal, großen Wert auf eine langjährige Betriebszugehörigkeit“, fügt Natasha Rohde hinzu. Durch diese Kontinuität und hohe Zuverlässigkeit, würden qualitative Standards gesetzt, die die Kunden sehr schätzten.
Das mittelständische Familienunternehmen plant, konstruiert und fertigt industriellen Wärmebehandlungsanlagen nach modernsten Erkenntnissen. Die Produktpalette umfasst dabei sämtliche Anlagenkonzepte unter Schutzgas-Atmosphäre und mit Retorte. Vom einfachen Stickstoffprozess über kombinierte Plasma-Gas-Nitrierprozesse bis hin zum Gasaufkohlen erhält der Kunde grundsätzlich alles aus einer Hand. „Wir liefern unsere Anlagen in die ganze Welt und haben viele Auftraggeber aus dem Ausland. Doch bei der Produktion setzen wir auf den Standort Deutschland und das Gütesiegel „Manufactured in Germany“, berichtet Rohde, „deshalb findet die Fertigung ausnahmslos in Deutschland statt.“ Dieser Anspruch gelte auch für die Zulieferer. Alle Zulieferteile stammten von qualifizierten Fachfirmen, die ihre Produkte in Deutschland entwickeln und fertigen.
Mit ihrem neuen Unternehmensstandort auf der ehemaligen Hutier-Kaserne in Hanau sind die Rohdes sehr zufrieden: Das Grundstück im Gewerbegebiet „Am Lamboywald“ hatten die Rohdes im Herbst 2015 erworben und dann ihr Bauvorhaben zügig durchgezogen. „Wir haben dabei von der Stadt Hanau einhundert Prozent Unterstützung erhalten“, loben sie. „Die Hanau Wirtschaftsförderung hat den ganzen Prozess - von Grundstücksuche, über Kauf bis zu Bau – eng begleitet und war immer ein hilfreicher Ansprechpartner und Vermittler bei allen anfallenden Problemen. Auch die Bauaufsicht und die Abteilung Umwelt- und Naturschutz hätten hervorragende Arbeit geleistet. “, berichtet das Paar. Der neue Standort sei nicht nur hervorragend verkehrstechnisch angebunden, sondern auch zentral gelegen. „Das Nahversorgungszentrum Kinzigbogen ist gleich um die Ecke und bis zur Stadtmitte ist es nicht weit. Das macht das Unternehmen auch als Arbeitgeber attraktiver, als wenn es weiter außerhalb liegt“, betont Jörn Rohde. Aber auch die technischen Voraussetzungen am neuen Standort stimmten: „Glasfaserkabel erlauben schnelle Datenübertragung und Videokonferenzen, Gas- und Starkstromanschlüsse sind für die Produktion von großer Bedeutung“, erklärt der Geschäftsführer. „Hier in Hanau im Gewerbegebiet Am Lamboywald steht uns das alles zur Verfügung. Aus all diesen Gründen ist es für uns der perfekte Standort.“
OB Kaminsky freute sich über das Lob: „Ich bin von den Vorteilen des Standorts „Am Lamboywald“ ebenfalls überzeugt und freue mich über die die positive Entwicklung des Gewerbegebiets.“ Die gemeinsam mit der BImA vorangetriebene Entwicklung dieser Konversionsliegenschaft als Gewerbegebiet, in dem kleinere, erschlossene Grundstücke erworben werden können, habe sich hier als richtig erwiesen: „In der Vergangenheit haben neben der Firma Rohde auch das Möbelhaus Ikea, das Ford- und Nissan-Autohaus Noe-Stang, der Aschaffenburger Fachgroßhandel für Malerleibedarf SUNDO (Schmitt & Orschler) hier Grundstücke erworben“, erläutert der OB. Derzeit seien noch rund 20.000 Quadratmeter in der Vermarktung. „Interessierte Unternehmen können Grundstücke ab einer Größe von 3000 Quadratmetern erwerben“, erläutert Kaminsky. „Aber es gibt viele Interessenten, daher sollten sie sich sputen!“, fügt er lächelnd hinzu.
Pressekontakt: Stadt Hanau, Ute Wolf, Telefon 06181/295-664
Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten:
Rohde 1
v.l. Erika Schulte, Hanau Wirtschaftsförderung, Natasha Rohde, Werkstattmitarbeiter, Jörn Rohde
Rohde 2
Rohde 3
Das Team der Firma Rohde Schutzgasöfen GmbH am neuen Standort im Gewerbegebiet Am Lamboywald mit OB Claus Kaminsky und Erika Schulte, Geschäftsführerin der Hanau Wirtschaftsförderung GmbH.
|