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Die Schamzone einer Stadt - Fotografien von Johannes Kühner zu einem Text von Christine Brückner

07. Februar 2017. Die Ausstellung „Die Schamzone einer Stadt“ mit Fotografien von Johannes Kühner ist von Montag, 13. Februar, 17 Uhr, bis 28. Februar im Rathaus, Seitenhalle, 1. Stock, während der Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen. Johannes Kühners dokumentarische Fotoserie „Die Schamzone einer Stadt“ im Rathaus basiert auf dem gleichnamigen Text von Christine Brückner; sie war die Stiefgroßmutter des Fotografen.

Die Eröffnung findet im Rahmen der Verleihung des Kasseler Literaturpreises für grotesken Humor am Samstag, 11. Februar, statt. Veranstalter sind die Stiftung Brückner-Kühner und die Stadt Kassel.

Die Veränderung Kassels war für Christine Brückner schon 1974 spürbar. Damals beschrieb die Schriftstellerin in „Die Schamzone einer Stadt“, wie sie mit ihrer Begleitung, aller Wahrscheinlichkeit nach mit ihrem Mann Otto Heinrich Kühner, von der Karlsaue aus gen Süden wanderte. Aus dem idyllischen Park spazierten sie hinaus in „ein Niemandsland, ein Allerweltsland, eine verschwiegene Gegend, in keinem Bildband und in keinem Prospekt erwähnt.“

Während die Schriftstellerin ihre Stadt in Sprachbildern beschrieb, dokumentiert Johannes Kühner knapp vier Jahrzehnte später Veränderungen derselben Wegstrecke in Mittelformat-Aufnahmen. Der unmittelbare Vergleich zwischen Sprache und Fotografie zeigt, was noch ist und wie wenig über die Jahre tatsächlich der Stadtentwicklung weichen musste. In Brückners Worten: wie „die Demokratisierung einer Landschaft“ vonstatten ging. Einen aktuellen Bezug haben Text und Fotos u. a. zum Langen Feld, das nun, einige Zeit nach Entstehen der Fotos, zu einem Gewerbegebiet wird. Damit verändert sich jenes „freie Feld“, von dem Christine Brückner geschrieben hatte.

Hintergrund

Johannes Kühner, 1982 in Stuttgart geboren, ist Redakteur und Fotojournalist. Neben seiner Tätigkeit für ein Medienunternehmen in Hannover arbeitet er als freier Autor, Journalist und Fotograf. Die Arbeit an der Serie „Die Schamzone einer Stadt“ brachte ihn 2010 und 2011 zurück an die Wirkungsstätte seiner Großeltern. „So nah bin ich ihnen nicht mehr gekommen, seit sie vor nunmehr 20 Jahren kurz nacheinander gestorben sind“, sagt Kühner. „Für mich war das Fotoprojekt auch eine Spurensuche in meiner Vergangenheit.“ Weitere Informationen unter . Die anhängenden Fotos können kostenfrei mit Hinweis auf die Ausstellung und unter Nennung des Fotografen verwendet werden.

Pressekontakt: documenta-Stadt Kassel, Petra Bohnenkamp

Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten:

Ausstellung und den Fotografen Johannes Kühner

Fotograf Johannes Kühner

Ausstellung und den Fotografen Johannes Kühner

Fotograf Johannes Kühner

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Fotograf Johannes Kühner



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