09. Februar 2017. Die Stadt Kassel hat sich erfolgreich um Fördermittel des Bundes beworben: So kann das Kulturzentrum Schlachthof in der Kasseler Nordstadt ab Juni 2017 umgebaut und erweitert werden.
Die Planungen im städtischen Amt für Hochbau und Gebäudebewirtschaftung laufen auf Hochtouren, seit der Zuwendungsbescheid vorliegt. 3,42 Millionen Euro erhält die Stadt aus dem Programm für „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Bau. 380.000 Euro trägt die Stadt Kassel aus ihrem eigenen Haushalt. „Ein weiteres Mal ist es gelungen, erhebliche Fördermittel an Kassel zu binden“, freute sich Stadtbaurat Christof Nolda über die gute Nachricht. „Die dadurch ausgelösten Investitionen kommen nicht nur den Bürgern zugute, sondern stärken auch das Handwerk und das heimische Baugewerbe.“
Nach dem internationalen Frühlingsfest des Schlachthofs im Juni 2017 soll die Bauarbeiten beginnen und in anderthalb Jahren bis Ende 2018 abgeschlossen sein. Geplant sind umfangreiche Umbauarbeiten am Bestandsgebäude. Dabei werden beide Gebäude des Kulturzentrums durch Aufzüge barrierefrei. Zudem soll der Veranstaltungsbereich umstrukturiert und durch einen großen Veranstaltungsraum und neue Sanitäranlagen erweitert werden. „Damit kann das Veranstaltungsangebot ausgeweitet und einem größerem Publikum zugänglich gemacht werden“, sagt Nolda.
Seit fast vierzig Jahren organisiert das Kulturzentrum Schlachthof e.V. ein vielseitiges Kulturprogramm und bietet Bildungs-, Beratungs- und Qualifizierungsangebote für zugewanderte Menschen an. In seinen Funktionen als Kulturveranstalter, Stadtteilzentrum, Bildungseinrichtung und Jugendhilfeträger ist das Kulturzentrum Schlachthof für die lebendige Praxis einer fortschrittlichen Integrations-, Bildungs-, Jugend- und Kulturarbeit überregional und bundesweit anerkannt.
Bundesweit wurden aus über 1000 Einrichtungen 56 ausgewählt, die in diesem Jahr aus diesen Mitteln gefördert werden. Zur Pressemitteilung des Bundesumweltministeriums geht es hier: www.bit.ly/bmub2017.
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