Stadtrat Kowol empfängt Rabbiner David Kraus
Stadtrat Andreas Kowol hat in Vertretung des erkrankten Oberbürgermeisters Rabbiner David Kraus aus Jerusalem im Rathaus empfangen. Kraus war wegen eines Vortrags in der Jüdischen Gemeinde nach Hanau gekommen.
Kowol betonte beim Gedankenaustausch mit dem Rabbiner, dass in Hanau die jüdische Tradition gepflegt werde. Die jüdische Gemeinde in der Brüder-Grimm-Stadt wachse. Das zeige, wie reibungslos das Nebeneinander der Weltreligionen in Hanau funktioniere.
Kraus sagte, er sehe sich als „Bindeglied der deutsch-israelischen Freundschaft“. Der 1982 geborene Rabbiner ist in Deutschland aufgewachsen.
2005 wurde in Hanau zum dritten Mal eine jüdische Gemeinde gegründet. Durch Pogrome im Mittelalter und unter dem NS-Regime wurden ihre Mitglieder verfolgt und ermordet. Bis 2005 hatten Hanauerinnen und Hanauer jüdischen Glaubens den Gemeinden in Frankfurt und Offenbach angehört. Heute zählt die Jüdische Gemeinde Hanau rund 180 Mitglieder. Die Stadt Hanau hat die im Besitz der Baugesellschaft befindlichen Räume in der Wilhelmstraße für die Gemeinde angemietet und stellt sie unentgeltlich als Gemeindehaus zur Verfügung. Zudem pflegt die Stadtverwaltung den Jüdischen Friedhof am Mühltorweg und ist Mitglied der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Hanau e.V.
Pressekontakt: Stadt Hanau, Joachim Haas-Feldmann, Telefon 06181/295-266
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Stadtrat Andreas Kowol(rechts) empfing Rabbiner David Kraus im Namen der Stadt Hanau
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