01. März 2017. Die Ausstellung der dokumentarischen Fotoserie „Die Schamzone einer Stadt“ des Künstlers Johannes Kühner im Rathaus Kassel wird bis zum Freitag, 31. März, verlängert. Die Ausstellung zeigt – basierend auf dem gleichnamigen Text der Literatin Christine Brückner - ungewöhnliche Bilder der Stadt. Christine Brückner war die Stiefgroßmutter des Fotografen.
Die Schriftstellerin beschrieb 1974, nachdem sie von der Karlsaue in Richtung Süden wanderte, die gegensätzlichen Seiten Kassels. Während die Autorin ihre Stadt in Sprachbildern beschrieb, dokumentiert Johannes Kühner knapp vier Jahrzehnte später Veränderungen derselben Wegstrecke in Mittelformat-Aufnahmen. „Für mich war das Fotoprojekt auch eine Spurensuche in meiner Vergangenheit“, sagte Johannes Kühner.
Kühner, 1982 in Stuttgart geboren, ist Redakteur und Fotojournalist. Neben seiner Tätigkeit für ein Medienunternehmen in Hannover arbeitet er als freier Autor, Journalist und Fotograf. Die Arbeit an der Serie „Die Schamzone einer Stadt“ brachte ihn 2010 und 2011 zurück an die Wirkungsstätte seiner Großeltern. „So nah bin ich ihnen nicht mehr gekommen, seit sie vor nunmehr 20 Jahren kurz nacheinander gestorben sind“, sagt Kühner.
Die Ausstellung im Rathaus entstand in Kooperation der Stiftung Brückner-Kühner und der Stadt Kassel. Zu sehen ist sie bereits seit dem 11. Februar.
Weitere Informationen zum Künstler unter www.johanneskuehner.de.
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