Meldungsdatum: 01.03.2017

Mehr Termine in allen BürgerBüros ab 6. März

Umstellung auf Terminkunden/Gute Erfahrungen im BürgerBüro Nord

Die BürgerBüros der Landeshauptstadt Magdeburg bieten ab 6. März 2017 mehr Termine an. Hintergrund sind die positiven Erfahrungen im BürgerBüro Nord, in dem seit rund eineinhalb Jahren nur noch Terminkunden bedient werden. Für die Umstellung komplett auf Terminkunden werden die Kapazitäten auf ca. 2.300Termine/Woche erweitert. Dringende Notfälle werden zusätzlich bedient oder erhalten zeitnah einen Termin.

Seit Oktober 2015 werden im BürgerBüro Nord grundsätzlich nur noch Terminkunden bedient. Der zuständige Beigeordnete für Umwelt, Personal und Allgemeine Verwaltung, Holger Platz: „Es hat einige Zeit gedauert, bis sich das bei den Bürgern herumgesprochen hat. Mittlerweile hat es sich so gut eingespielt, dass die Bürger zeitnah zu ihrem Termin aufgerufen werden, es keine überfüllte Wartefläche gibt und trotzdem ganz dringende Anliegen, die keinen Aufschub dulden, sowie schnelle Erledigungen auch ohne Termin bearbeitet werden können. Die Erfahrungen sind so positiv, dass dieses Modell am 6. März in allen Bürgerbüros eingeführt wird.“

 

Die Umstellung erfolgt selbstverständlich nicht, ohne die Terminkapazitäten zu erweitern. Werden derzeit wöchentlich rund 1.300 Termine angeboten, so stehen zukünftig ca. 2.300 Termine/Woche den Bürgern zur Verfügung. Eine garantierte personelle Mindestbesetzung soll die Abarbeitung der Terminkunden absichern. Dringende Notfälle werden zusätzlich bedient oder erhalten zeitnah einen Termin. Um auch kurzentschlossenen Besuchern die Möglichkeit zu bieten, einen Termin zu buchen, werden zukünftig – entsprechend der anwesenden Mitarbeiter – tagesaktuell weitere Termine zur Verfügung gestellt.

 

„Das neue System muss sich erst einspielen, daher appellieren wir an das Verständnis der Bürger“, führt Holger Platz weiter aus. „Erfahrungen aus anderen Gemeinden haben aber gezeigt, dass Planungssicherheit und kurze Verweilzeiten im BürgerBüro weitaus positiver zu bewerten sind, als Wartezeiten bis zu drei Stunden. Durch die Planungssicherheit kann der Bürger seinen Termin im Amt gut in seinen Alltag einbeziehen. Das kommt sowohl den Kunden als auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der BürgerBüros zugute.“