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Hanau, 27. April 2017
Drei Säulenhainbuchen bilden den Auftakt zum ersten entstehenden Bürgerwäldchen in Hanau

„Das sind ja prächtige Exemplare.“ Ortsbeirätin Anne-Dorothea Stübing war schon beim ersten Anblick sehr angetan von den drei Säulenhainbuchen, die der Eigenbetrieb Hanau Infrastruktur Service (HIS) für die Pflanzaktion zum diesjährigen  „Tag des Baums“ ausgesucht hatte. Die Säulenhainbuchen bilden im Stadtteil Nordwest unmittelbar an der Kita Lortzingstraße den Auftakt zu einem Bürgerwäldchen dort, das fünf Ortsbeiräte angestoßen hatten. Diese Initiative lobte Stadtrat Axel Weiss-Thiel bei der aktuellen Pflanzaktion als „begrüßenswerten Beitrag zur Identifikation  mit Hanau und zum Wohl des Stadtklimas“.

Die Aktion „Bürger pflanzen Bäume für Bürger“ startet im Herbst 2017. An einem vom Eigenbetrieb noch festzulegenden Termin sollen die Bürger gemeinsam ihr Wäldchen zu gestalten beginnen.

Sobald das Bürgerwäldchen an der Lortzingstraße belegt ist, soll in einem anderen, noch auszusuchenden Stadtteil ein zweiter seiner Art folgen. HIS gibt für die Bürgeraktion die Baumarten vor, in diesem Fall Schwarzerle, Flatterulme, Hainbuche, Sal-Weide oder Zitter-Pappel.

Pro Baum sollen 100 Euro Spende an den Eigenbetrieb fließen. Für die Summe, die bis zum 30. September 2017 gestiftet wird, schafft  HIS entsprechend viele Bäume für das entstehende Wäldchen in Hanau-Nordwest an. Nähere Informationen lassen  sich beim Eigenbetrieb unter der Baumschutz-Hotline 06181-2958014 erfragen.

Stadtrat Weiss-Thiel hob bei der jüngsten Pflanzaktion zusammen mit Mitgliedern des Ortsbeirats Nordwest und des Magistrats hervor, dass jeder Baum wichtig für das Stadtklima sei.  Ein Baum mache im Laufe seines Lebens viele Kilogramm Kohlendioxid unschädlich.

Dass Hanau dieses Klimaziel hartnäckig verfolge, sei nicht nur an den mehr als 30 Bäumen abzulesen, die HIS allein anlässlich des „Tags des Baums“ seit 2004 pflanze.    In Hanau sorgen rund 36.000 Straßenbäume für eine verbesserte Luft- und Lebensqualität. Hinzu kommt, dass rund 40 Prozent des Stadtgebiets aus Wald besteht. 

Der „Tag des Baumes“ geht zurück auf einen Beschluss der Vereinten Nationen im Jahr 1951. Sie wollten jährlich im April mit Feierstunden bewusst machen, wie wichtig Bäume für den Menschen und die Wirtschaft sind.  Als der Gedenktag am 25. April 1952 erstmals in Deutschland begangen wurde, pflanzte der damalige Bundespräsident Theodor Heuss einen Ahorn im Bonner Hofgarten.

 

 

 



Pressekontakt: Stadt Hanau, Joachim Haas-Feldmann, Telefon 06181/295-266




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Tag des Baums 2017
Drei frisch gepflanzte Säulenhainbuchen bilden den Auftakt für Hanaus erstes Bürgerwäldchen.


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