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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 15.05.2017
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Iserlohner Realschüler waren beeindruckt vom Besuch des ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau Schon vor den Osterferien machte sich eine Gruppe von elf Schülern aus den Stufen 9 und 10 der Realschule Am Bömberg, gemeinsam mit weiteren Schülern der Hans-Prinzhorn-Realschule Hemer und der Realschule für Hörgeschädigte in Dortmund, auf den Weg Richtung Polen. Ziel war die alte Königsstadt Krakau und die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau. Unter dem Leitgedanken „Erinnern – nicht vergessen“ sollten die Schüler die Gräueltaten der Vergangenheit erleben und mit dem erworbenen Wissen ein aktuelles Zeichen gegen Hass und Menschenfeindlichkeit setzen. Dazu besuchten die Schüler, begleitet von Fachlehrerin Barbara Schyma und Schulsozialarbeiter Jörg Simon, das historische und kirchliche Krakau, das jüdische Viertel Kazimierz und eine Synagoge, kamen in den Genuss eines Zeitzeugengespräches und wandelten auf den Spuren von Oskar Schindler mit fachkundiger Führung durch das Krakauer Ghetto, Schindlers Fabrik und das Arbeitslager Plaszow. Emotionaler Höhepunkt war der Besuch des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz I (Stammlager) und des Vernichtungslagers Auschwitz II (Birkenau). Überwältigt von dem Gesehenen und mit dem Wissen, direkt am Ort des Verbrechens zu sein, nahmen die Schüler an einer ergreifenden Erinnerungsfeier am Ende der Gleise der „Judenrampe“ am heutigen Denkmal an die Verstorbenen teil. Trotz intensiver Vorbereitung im Rahmen der seit Oktober 2016 laufenden Arbeitsgemeinschaft „Holocaust/Gedenkstättenfahrt“ mit Exkursionen zu Stätten jüdischen Lebens und nationalsozialistischen Wirkens in Iserlohn und Umgebung sowie der Reflexion zu der Dokumentationsserie „Die Wahrheit über den Holocaust“, waren einige Schüler von ihren Emotionen sehr überwältigt, aber im Denken davon überzeugt, ein „Nie wieder“ zu formulieren. Dieser Ausdruck soll auch Gegenstand einer geplanten Ausstellung in der Reformierten Kirche in Iserlohn sein. Die Studienfahrt wurde unterstützt durch Beiträge der Stiftung „Erinnern ermöglichen“ vom Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk (IBB), dem Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn, dem Förderverein der Realschule sowie durch Spendenbeiträge der Bethel Stiftung, der Märkischen Bank eG Iserlohn und des Malerbetriebes Alfred Kemper aus Iserlohn. Alle Beteiligten waren sich einig, dass diese Studienfahrt eine sehr intensive und lehrreiche Veranstaltung war und wünschen sich für das nächste Jahr eine Wiederholung. |
Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten: Iserlohner Schüler besuchten Auschwitz-Birkenau
Eingangstor des ehemaligen KZ Auschwitz
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