21. Juni 2017.
Warum treffen sich Jugendliche gerne auf öffentlichen Plätzen? Was ist ihnen dort wichtig? Und welche Konflikte gibt es dort mitunter? Diese Fragen thematisiert die Aktion „Öffentliches Wohnzimmer“, das der Arbeitskreis Aufsuchende/Mobile Jugendarbeit der Stadt Kassel am Freitag, 23. Juni, in der Treppenstraße/Königsstraße organisiert. Die Aktion dauert von 16 bis 19 Uhr. Ziel ist es, mit Passanten ins Gespräch zu kommen und für ein gutes und konfliktfreies Miteinander von Jugendlichen und Erwachsenen bei der Nutzung von öffentlichen Plätzen, Parks oder Sportplätzen zu werben.
Denn Erwachsene und Jugendliche habe unterschiedliche Interessen: Erwachsene wünschen sich oft Ruhe und Ordnung. Jugendliche hingegen wollen Spaß und Geselligkeit. Deshalb werden sie vielfach als Lärmer, Störer und Zerstörer wahrgenommen.
Die Nutzung des öffentlichen Raumes ist aber ein wichtiger Bestandteil der Persönlichkeitsentwicklung von Jugendlichen. Diese sind heute mobiler, nutzen Plätze im öffentlichen Raum als Treffpunkt, um soziale Kontakte zu knüpfen und zu pflegen. Oft sind sie in größeren Gruppen anzutreffen, was dazu führt, dass manche Erwachsene ihnen mit Unsicherheit, Angst und Ablehnung begegnen. Immer wieder provozieren Jugendliche ihre Mitbürger durch nicht normgerechtes Verhalten und streitbares Auftreten.
Der Arbeitskreis Aufsuchende/Mobile Jugendarbeit in der Stadt Kassel will mit seiner Aktion „Öffentliches Wohnzimmer“ am Freitag, 23. Juni, für ein Miteinander der Nutzung des öffentlichen Raums durch Jugendliche und Erwachsene werben.
Zu hören sind Originaltöne von Jugendlichen aus fast allen Stadtteilen Kassels zum Thema, warum sie sich an einem öffentlichen Platz treffen, was ihnen dort wichtig ist und auch welche Konflikte es an den Plätzen gibt. Ziel der pädagogischen Mitarbeiter der Stadt Kassel und der freien Träger (IB; AKGG, Freestyle GmbH und Schlachthof) ist es, mit den Passanten ins Gespräch kommen.
Nähere Informationen erhalten Sie bei Cornelia Stephan, Präventiver Jugendschutz in der Kinder- und Jugendförderung im Jugendamt, Telefon 0561 787 5105, E-Mail cornelia.stephan@kassel.de.
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