Landgraf Karl und seine „Wahnsinns-Ideen“ –Führung durch Innenstadt und Stadtmuseum

04. Juli 2017.

Am Sonntag, 9. Juli, findet ab 14 Uhr eine zweigeteilte Führung durch das Stadtmuseum und die Innenstadt mit Museumsführerin Margret Baller statt. Das Thema Kassel oder Versailles – wie der Landgraf aus der provinziellen Kleinstadt dem französischen Sonnenkönig Louis XIV. Konkurrenz machen wollte, und wo er Erfolg damit hatte – wird den Teilnehmern an diesem Tag näher gebracht und anhand vieler Beispiele veranschaulicht.

 

Mitte des 17. Jahrhunderts war die Landgrafschaft Hessen-Kassel wirtschaftlich am Boden, der Dreißigjährige Krieg hatte Zerstörungen, Leid und Tod gebracht. Erst langsam kehrten Ruhe und Wohlstand in die hessischen Lande zurück. Nach der Übernahme der Regierungsgeschäfte von seiner Mutter ab 1670 leitete Landgraf Karl eine geschickte Wirtschaftspolitik ein, mit dem Bau des Messinghofes zum Beispiel verarbeitete er Rohstoffe im eigenen Land und schuf neue Arbeitsplätze.

Wie er es aber auch schaffte, aus Kassel eine prachtvolle barocke Residenzstadt zu schaffen, schildert die Museumsführerin Margret Baller in ihrer Führung durch die Dauerausstellung im Stadtmuseum. Beim anschließenden Rundgang zum Friedrichsplatz Richtung Karlsaue erfahren die Teilnehmer, wie die von Landgraf Karl geschaffenen Bauwerke und Parkanlagen noch heute das Gesicht der Stadt Kassel prägen.

 

Der Eintritt für das Stadtmuseum beläuft sich auf 4 Euro, ermäßigt 3 Euro. Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei.

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