Pressedienst des Kreises Borken vom 06. 07. 2017

„kult" öffnet Türen: Das neue überregional wirkende kulturhistorische Zentrum nimmt in Vreden den Betrieb auf
Eröffnungswochenende am Samstag (15.07.2017) und Sonntag (16.07.2017) mit kostenlosem Eintritt





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Kreis Borken/Vreden.

Mehr als drei Jahre wurde am Stadtgraben in Vreden intensiv gearbeitet – jetzt ist der große Tag da: Der Neubauteil des gemeinsam vom Kreis Borken und von der Stadt Vreden im Rahmen der „Regionale 2016" konzipierten und gebauten neuen kulturhistorischen Zentrums „kult – Kultur und lebendige Tradition Westmünsterland" am Kirchplatz 14 nimmt seinen Betrieb auf. Am kommenden Wochenende (15. und 16.07.2017) öffnet der Neubauteil erstmals für die Öffentlichkeit seine Türen. Am Samstag (15.07.2017) von 12 bis 17 Uhr und am Sonntag (16.07.2017) von 10 bis 17 Uhr erhalten dann alle interessierten Bürgerinnen und Bürger bei freiem Eintritt die Gelegenheit, das neue Haus und die neue Dauerausstellung zum Thema „Grenze" kennenzulernen. Für das leibliche Wohl aller Gäste ist gesorgt: Getränke und Kuchen werden angeboten. Parkplätze sind ausgeschildert. An den übrigen Gebäudebereichen, die künftig insbesondere den Archiv- und Forschungsbereich umfassen, wird voraussichtlich bis Herbst dieses Jahres weitergebaut.

„Wir freuen uns darauf, das ‚kult‘ endlich den Menschen zugänglich machen zu können, für die es da ist, dem Publikum", erklärt dazu dessen Leiterin Corinna Endlich und betont: „Schließlich wollen wir hier zu einer lebendigen Kulturlandschaft im Westmünsterland beitragen und hinter verschlossenen Türen geht das natürlich nicht." Während des Eröffnungswochenendes werden Führungen durch den auch architektonisch ausgesprochen interessanten Neubaubereich mit unterschiedlichen Schwerpunkten angeboten; im Fokus dabei natürlich die neu konzipierte museale Dauerausstellung. Auf knapp 1.400 qm Fläche befasst sie sich – unterstützt durch modernste museumspädagische Methoden und Medien – mit dem Thema „Grenze". Das liege bei der nur acht Kilometer entfernten deutsch-niederländischen Staatsgrenze auch nahe, so Corinna Endlich. In der Ausstellung geht es aber auch um andere Grenzen: Neben der politischen kommen auch soziale, ökonomische, religiöse und sogar Geschmacksgrenzen zum Tragen. Besucherinnen und Besucher können sich den Führungen ohne Voranmeldung anschließen:

am Samstag um 13 Uhr Führung durch das Haus mit kult-Leiterin Corinna Endlich und um 15 Uhr Kuratorenführung durch die Dauerausstellung mit Dr. Annette Menke;

am Sonntag um 11 Uhr und um 14 Uhr Themenführungen durch die Dauerausstellung sowie um 15:30 Uhr eine Familienführung durch die Dauerausstellung.

Ab Dienstag (18.07.2017) ist dann der Besuch der Dauerausstellung im „kult" zu folgenden Öffnungszeiten möglich: dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr. Weitere Informationen gibt es im Internet unter http://www.kult-westmuensterland.de/. 

Zum neuen „kult"-Gebäude:

Es ist knapp 100 Meter lang. Mit einer Gesamtfläche von mehr als 4.000 qm bietet der Neubau am Kirchplatz 14 einen lebendigen Treffpunkt für alle Kulturinteressierten in der Region. Egal ob Schule oder Kindergarten, Familie oder Reisende, Laien oder Wissenschaftler: Die präsentierten Bildungsprogramme und Kulturangebote sind vielfältig, auf die unterschiedlichen Zielgruppen genau angepasst und greifen die ureigenen Thermen der Region anschaulich auf. 

Das gilt auch für die neue museale Dauerausstellung, die mit zahlreichen Medienstationen alle Sinne ansprechen wird. Das Vermittlungsangebot wird mit Audioguide, Exponatbroschüre sowie zugeschnittenen Führungen und Workshops alle Besucherinnen und Besucher, groß oder klein, mit den Inhalten der Ausstellung bedarfsgerecht und modern in Kontakt bringen können. 

Hinweis für die Redaktionen:

Am Samstag (15.07.2017) und Sonntag (16.07.2017) stehen Ihnen als Ansprechpartnerinnen vor Ort Ulrike Brandt und Flemming Feß vom „kult"-Team zur Verfügung.



Pressekontakt: Kreis Borken, Karlheinz Gördes, Tel.: 0 28 61 / 82 - 21 13

Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten:

Das neue "kult"



     

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