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Hanau, 24. August 2017
Kreis und Stadt wollen gemeinsames Haus des Jugendrechtes in Hanau

Landrat Thorsten Stolz und Oberbürgermeister Claus Kaminsky wollen ein gemeinsames Haus des Jugendrechtes auf den Weg bringen, um die Jugendkriminalität möglichst frühzeitig zu bekämpfen. Das war Thema beim jüngsten ihrer turnusmäßigen Gespräche, welche die weitere Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Main-Kinzig-Kreis und Stadt Hanau zum Ziel haben.

„Wir stehen hierbei nicht am Anfang, sondern sind bereits mit Staatsanwaltschaft und Polizei im Gespräch darüber“, erklärt OB Kaminsky. Jugendämter und Fachdezernenten von Kreis und Stadt befänden sich ebenfalls schon in Fachdiskussionen über ein gemeinsames Haus des Jugendrechtes, betont Landrat Stolz. Für die geleistete Vorarbeit gebühre dem Kreisbeigeordneten Matthias Zach und Bürgermeister Axel Weiss-Thiel ein ausdrückliches Lob.

Nach Meinung von Polizeipräsident Roland Ullmann solle diese neu zu gründende Institution in Hanau gelegen sein – und in der Brüder-Grimm-Stadt an zentraler Stelle. „Unter dieser Maßgabe hat die Suche nach geeigneten Immobilien bereits begonnen“, so Kaminsky. Nach den Worten von Landrat Stolz geht es darum „mit geballter Fachkompetenz schnellstmöglich Straftaten von jungen Menschen zu bearbeiten und die Präventionsarbeit weiter auszubauen“.

Stadt und Umland seien in puncto Jugendkriminalität keine Insel der Seligen, erklären Landrat und OB. Insofern sei es wichtig, dass Hanau und der Main-Kinzig-Kreis „Hand in Hand arbeiten und Handlungsfähigkeit zeigen“.  



Pressekontakt: Stadt Hanau, Joachim Haas-Feldmann, Telefon 06181/295-266

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