Es grünt im Stadtgebiet

01.09.2017 | Herten

Zentraler Betriebshof Herten im Dauereinsatz

Der Sommer hat den Hertenerinnen und Hertenern nochmal ein paar warme Tage beschert. Die Stadt blüht wieder auf, denn beim momentan nasswarmen Wetter haben Pflanzen optimale Bedingungen zu wachsen. Es sieht zwar in vielen Fällen toll aus, aber wenn es zu grün wird, kann es auch beispielsweise Beeinträchtigungen im Straßenverkehr geben. Der ZBH ist im Einsatz, um die städtischen Grünflächen so schnell wie möglich zu beschneiden.

Das wechselhafte Wetter der vergangenen Wochen hat im gesamten Stadtgebiet dazu geführt, dass es deutlich grüner ist als sonst. Wenn Bürgerinnen und Bürger eine störende Grünstelle oder Wildwuchs an Gehwegen bemerken, können sie das zum Beispiel über den Online-Meldedienst „Sag´s deiner Stadt“ der CityApp Herten durchgeben.

Die 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zentralen Betriebshofs im Bereich Grün bemühen sich, den wuchernden Pflanzen so schnell wie möglich Einhalt zu gebieten. Da das Grün aber in letzter Zeit sehr schnell wächst, muss der ZBH im Rahmen seiner Möglichkeiten Prioritäten setzen. Wenn zum Beispiel die Einsicht im Straßenverkehr durch Pflanzen gestört ist, wird schnell gehandelt und das Grün gestutzt. Sportanlagen, Kinderspielplätze und Grünverbindungswege überprüfen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter regelmäßig und schneiden, wenn nötig. Die Stadt bittet um Verständnis, dass deswegen andere Grünflächen, die in der CityApp gemeldet werden, zeitweise auf die Pflege warten müssen.

Privatgrundstücke sind von den Bemühungen des ZBH ausgenommen. Wenn beispielsweise die Äste eines Baumes von einem Privatgrundstück auf die Straße ragen und so eine Ampel oder ein Straßenschild verdecken, hat der Eigentümer die Pflicht, die Äste des Baumes zu stutzen. Geschieht das nach Aufforderung nicht, übernimmt dies eine Fremdfirma und dem Grundstücksbesitzer drohen die Übernahme der Kosten der Firma und ein Bußgeld.

Was können Bürgerinnen und Bürger machen?

Manchen Menschen dauert es zu lange, einen Brombeerstrauch, der auf einen Gehweg ragt, zu melden. In solchen Fällen freut sich die Stadt über bürgerliches Engagement. Es gibt 78 Hertener Vereine und Bürgerinitiativen, die sich die Grünpflege in ihrer Nachbarschaft zur Aufgabe gemacht haben. Eine grundsätzliche Freigabe für Arbeiten im öffentlichen Grün kann die Stadt jedoch nicht erteilen, weil es einige haftungsrechtliche und sicherheitsrelevante Einschränkungen gibt. Der ZBH beantwortet aber gerne alle Anfragen hierzu individuell und berät die Bürgerinnen und Bürger entsprechend.

Zahlen und Fakten

Die Stadt Herten verfügt derzeit über 262 Hektar öffentliche Grünflächen, davon sind rund 17 Hektar Waldfläche. Diese Zahl hat sich in den letzten Jahren um zehn Hektar erhöht, bis 2019 werden weitere 10 Hektar dazukommen. Das ist eine riesige Fläche, die gepflegt werden muss. In einem Jahr schneidet der ZBH circa 52 Kilometer Sträucher zurück – und das nur an den Grünverbindungswegen.

Wenn man den kompletten Umfang der Grünflächenpflege, die der ZBH betreibt, zusammennimmt, entspricht das einer Fläche von rund 10.500 durchschnittlich großen Hausgärten oder einer Fläche von 280 Fußballfeldern. Bei einer steigender Zahl von Grünflächen, nimmt der Etat für die Pflege jedoch immer weiter ab. 2016 lag der Etat bei rund 3,5 Millionen Euro.

Pressekontakt: Stadt Herten, Pressestelle, Julian Siebert (Praktikant), Telefon: 0 23 66 / 303 227, j.siebert@herten.de



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Wucherndes Grün