04. September 2017.
Eine Führung im Stadtmuseum zum Thema „Kasseler Frauen - Fortschritte und Rückschritte - eine Bestandsaufnahme“ findet am Mittwoch, 6. September, ab 17 Uhr statt. Die Führung mit Dr. Ute Giebhardt, Frauenbeauftragte der Stadt Kassel, und Klaus Wölbling, Museumspädagoge im Stadtmuseum, ist ein Kooperationsprojekt von Frauenbüro und Stadtmuseum.
Angefangen mit der Heiligen Elisabeth, über Sophie Henschel und Marie Calm bis hin zu den „Trümmerfrauen“ - bei diesem Rundgang durch die Dauerausstellung im Stadtmuseum gehen Dr. Ute Giebhardt und Klaus Wölbling der Frage nach, welche Rolle Frauen in der über tausendjährigen Geschichte der Stadt Kassel gespielt haben.
Herausragende Frauenpersönlichkeiten werden vorgestellt, aber welche Möglichkeiten hatte die überwiegende Mehrzahl der Frauen? Brachten das Wahlrecht im 20. Jahrhundert und der Einstieg in das Berufsleben wirklich die geforderte und erkämpfte Gleichberechtigung? Die „Frankfurter Küche“ aus der Rothenbergsiedlung, der Führerschein von „Fräulein Wilhelmine Michel“ und andere ausgewählte Exponate künden von Fortschritten und Rückschritten und laden zur Diskussion ein.
Eine verbindliche Anmeldung unter der Telefonnummer 05 61/7 87-44 05 ist erforderlich. Die Kosten betragen fünf Euro.
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Pressekontakt: documenta-Stadt Kassel, Susanne Albert
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