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Niki de Saint Phalle- im Kinocenter Borken
Borken - 13. September 2000. Das Frauenfilmforum zeigt am 19.09.00 um 20.30 Uhr im Kinocenter Borken den Dokumentarfilm Niki de Saint Phalle.
Die französich-amerikanische Künstlerin Niki de Saint Phalle erzählt von ihrem Leben, ihrem Werk und der Zusammenarbeit mit ihrem 1991 verstorbenen Ehemann, dem berühmten Schweizer Kinetikkünstler Jean Tinguely.
Der Film beginnt mit Nikis Schießhappenings der frühen sechziger Jahre: "Statt Terrorist zu werden, wurde ich Terrorist der Kunst". Nikis Überzeugung: "In meinem Leben bin ich verdammt, jede Art von Freude, Begierde, Tragödie und Schmerz zu offenbaren. Es ist mein ganzes Leben. Nichts bleibt verborgen."
Gezeigt werden Arbeiten an den dicken , bunten NANA-Figuren, an ALLES VERSCHLINGENEDEN MÜTTERN, an den großen Architekturplastiken: HON, die Kathedralfrau in Stockholm, GOLEM in Jerusalem, DRAGON in Knokke le Zoute, STRAVINSKY-BRUNNEN in Paris, CYCLOP-Gigantoleum im Wald von Fontainebleau.
Der Bau und die Eröffnungszeremonie des gewaltigen Skulpturengartens in der Toskana, in dem die Künstlerin die 22 Hauptkarten des TAROT optisch symbolisiert, bilden den Rahmen des Films.
Höhepunkte sind Ausschnitte aus Nikis eigenen Experimentalfilmen DADDY und EIN TRAUM-LÄNGER ALS DIE NACHT, in denen sie und der weitere Hauptdarsteller des Films, Jean Tinguely, in verschiedenen grotesken Rollen auftreten.
Der Eintritt kostet 6 Mark.
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