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„Hut Volée“an der Côte d`Azur Frauenfahrt 2017
Zum Motto „Hut volée“ statt „haute volée“ bereisten 42 Frauen aus Borken und Umgebung auf Einladung des Büros für Chancengleichheit der Stadt Borken 4Tage lang die Côte d`Azur.
08. September 2017.
Anna Grütering-Woeste und Ulla Langer nahmen gemeinsam mit der ortskundigen Kunsthistorikerin Ingrid Davies die Frauen aus Borken mit auf eine Reise entlang der „Blauen Küste“ durch die Städte Nizza, Cannes, Monaco, St. Paul de Vence und Antibes.
Am ersten Tag erkundeten die Frauen die Stadt Cannes. Ihr Weg führte sie entlang der „Promenade de la Croisette“ mit ihren luxuriösen Hotels direkt zum Strand.
Auf dem roten Teppich des „Palais du Festivals et des Congrès“ schreitend, bekamen alle einen Eindruck von der glamourösen Welt der Stars, wenn sich diese bei den jährlichen Internationalen Filmfestspielen von Cannes im Blitzlichtgewitter präsentieren.
Im „Casino Barriere“ wurden die Frauen mit einem Glas Champagner begrüßt und erhielten zur Erinnerung ein Präsent vom Casino.
Am darauffolgenden Tag erfuhren die Teilnehmerinnen auf einer Panoramafahrt Richtung Nizza viel über die wichtigen Frauen dieser Region, insbesondere über Königin Viktoria.
Königin Viktoria verbrachte über Jahre hinweg jeweils den Sommer an der Côte d'Azur und lockte auf diese Weise den Hochadel nach Nizza, in die Stadt, die als "Ballsaal der belle Epoque" bezeichnet wird. Auf der rund sieben Kilometer langen „Promenade des „Anglais“ in Nizza flanierte neben Königin Viktoria von England auch Ludwig I. von Bayern.
Nach dem Spaziergang durch die Altstadt, die von vielen kleinen Geschäften und schicken Boutiquen, sowie Blumen-, Gemüse- und Fischmärkten geprägt ist, machte die Gruppe aus Borken einen genussvollen Stopp im „Chez Renè Socca“ in der Altstadt von Nizza. Hier probierten die Borkenerinnen die „Farinata“: ein Nationalgericht (Pfannekuchen) der so genannten armen Küche.
Beim anschließenden Besuch im MAMAC-Museum (Musée d'Art Moderne et d'Art Contemporain) standen vor allem die Skulpturen von Nikki de Saint Phalle im Mittelpunkt.
Auf dem Weg nach Monaco gab es ein besonderes Highlight: der Besuch der reizvoll gelegenen Villa Ephrussi de Rothschild auf der Halbinsel Cap Ferrat.
Die Villa repräsentiert den Luxus und die Lebensart der Belle Époque (1884- 1914) und spiegelt den ungeheuren Reichtum und Lebensstil der kunstsinnigen Gräfin Rothschild wieder.
Auf den Spuren von Grace Kelly wandelten die Borkener Frauen dann in Monaco selbst.
Ein Rundgang durch den hoch über der Stadt gelegenen Fürstenpalast der Grimaldis bildete hier einen abschließenden Höhepunkt.
Am nächsten Tag brachte eine landschaftlich reizvolle Fahrt über die typischen Dörfer des Hinterlandes die Frauen in die Stadt des Parfüms, nach Grasse. In der „Parfümerie Fragonard“ wurde ausführlich über die Geheimnisse der Parfümherstellung berichtet.
In St. Paul de Vence stand ein Besuch des privaten Museums des Kunsthändlerehepaars Marguerite und Aimé Maeght auf dem Programm. Die „Fondation Maeght“ bietet mit Museum und Skulpturengarten Raum für Plastiken, Installationen, Skulpturen und Mosaike großer zeitgenössischen Künstler wie Giacometti, Chagall oder Matisse.
Nach einem letzten Abend in Antibes ging es zurück nach Deutschland: 42 Frauen, von denen sich die Hälfte erst seit drei Tagen kannte, hätten gern gemeinsam viel mehr Zeit miteinander verbracht.
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„Hut Volée“an der Côte d`Azur Frauenfahrt 2017
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