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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 21.09.2017
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Sportentwicklungsplanung für Iserlohn – Bevölkerung wird befragt Rund 8 500 Iserlohnerinnen und Iserlohner werden ab der kommenden Woche einen Fragebogen in ihrem Postkasten haben. Die Stadt Iserlohn startet damit eine Umfrage zum Sport- und Bewegungsverhalten ihrer Bürgerinnen und Bürger. Um die Sportentwicklung in der Stadt Iserlohn planen zu können, hat der Sportausschuss in seiner Sitzung am 18. Mai die University of Applied Sciences Europe (früher BiTS) beauftragt, als Grundlage für eine solche Planung eine sogenannte Situationsanalyse durchzuführen. Hauptbestandteil dieser Analyse ist die Befragung der Bevölkerung. Im Rahmen eines Pressegespräches wurde das Vorhaben jetzt im Iserlohner Rathaus vorgestellt: Katrin Brenner, Erste Beigeordnete und Leiterin des Ressorts Generationen und Bildung, freute sich bei der Begrüßung der Anwesenden, dass es jetzt losgehe und richtete den dringenden Appell an alle, die angeschrieben werden: „Bitte füllen Sie den Fragebogen aus und nutzen Sie diese Chance, an der Entwicklung der Sportstadt Iserlohn mitzuwirken!“ Dabei wies sie auch darauf hin, dass eine solche breit angelegte repräsentative Umfrage ein echtes Novum sei und selbst der Sportausschuss des Deutschen Städtetages bereits sein Interesse an den Ergebnissen angemeldet habe. Thorsten Schick, der als Vorsitzender des Stadtsportbundes beim Pressegespräch dabei war, machte ebenfalls deutlich, wie wichtig es sei, dass möglichst viele Fragebögen ausgefüllt zurück kommen: „Für die Zukunft des Sports ist es ganz wichtig, die Bevölkerung einzubinden. Möglicherweise ergeben sich da ganz neue Blickwinkel, an die bisher noch niemand gedacht hat.“ Er hob auch hervor, dass er es sehr begrüße, dass die Befragung nicht durch einen externen Gutachter, sondern von der heimischen Hochschule wissenschaftlich begleitet und durch die Statistikstelle der Stadt durchgeführt werde, sozusagen mit eigenen Mitteln. Fabian Tigges, stellvertretender Vorsitzender des Sportausschusses, erinnerte daran, dass der Ausschuss die Entscheidung für die Befragung einstimmig getroffen habe und machte deutlich, dass der Sport eine große Bedeutung in der Stadt habe. „Die Befragung der Bürgerinnen und Bürger liefert eine solide Grundlage für die politische Beratung und die Planungen in den kommenden Jahren.“ Projektleiter für die sogenannte Situationsanalyse ist Prof. Thomas Rieger, der seit zehn Jahren im Bereich Sportmanagement an der Hochschule tätig ist. Er führte aus, dass es bei der Befragung vor allem darum gehe, ein ganzheitliches Bild zu bekommen. „Die Sportentwicklungsplanung muss bedarfsgerecht sein, auf beiden Seiten, sowohl bedarfsgerecht als auch angebotsgerecht.“ Ziel der Befragung sei es, Erkenntnisse drüber zu erlangen, wie und wo die Iserlohner Sport treiben, wie sie sich bewegen und welche Rückschlüsse sich daraus ergeben. Konzipiert wurde der sechsseitige Fragebogen von Jan Frey, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Master-Student an der University of Applied Sciences Europe, sowie Benjamin Rödiger, stellvertretender Leiter der Statistikstelle der Stadt Iserlohn. Beide wiesen darauf hin, dass die Befragung anonym und der Datenschutz in jedem Falle gewahrt sei. Befragt werden zirka zehn Prozent der Iserlohner Bevölkerung in sechs Altersgruppen. Die Auswahl der Befragten erfolgt nach dem Zufallsprinzip. Die Beantwortung der Fragebögen kann schriftlich (für die kostenlose Rücksendung ist ein entsprechender Umschlag beigefügt) oder online über die Homepage der Stadt mit dem im Fragebogen genannten Zugangscode erfolgen. Die Befragung soll über vier Wochen gehen, wobei auch eine Verlängerung denkbar ist. Parallel zur Bevölkerungsbefragung werden auch sogenannte Experten-Interviews geführt. Ergebnisse und Auswertungen werden voraussichtlich im Frühjahr des nächsten Jahres vorliegen.
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Umfragestart Sportentwicklungsplanung
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