05. Oktober 2017.
Mit großem Bedauern, aber den besten Wünschen für ihre zukünftige Arbeit haben Kassels Oberbürgermeister Christian Geselle und Kulturdezernentin Susanne Völker auf die Nachricht vom bevorstehenden Weggang von Susanne Pfeffer reagiert. Oberbürgermeister Geselle dankt im Namen der Stadt Kassel: „Wir danken Susanne Pfeffer für ihre wegweisende Arbeit, mit der sie Kassel in den vergangenen Jahren bereichert hat, und wünschen ihr auch für die neue Aufgabe alles Gute.“ Die Direktorin des Fridericianum in Kassel und mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnete Kuratorin des Deutschen Pavillons auf der diesjährigen 57. Venedig-Biennale soll Direktorin des Museums für Moderne Kunst (MMK) in Frankfurt werden.
„Susanne Pfeffer hat mit ihren für Aufsehen sorgenden Ausstellungen zur Gegenwartskunst im Fridericianum starke künstlerische Positionen spannungsreich inszeniert. Durch ihre kenntnisreichen Projekte hat sie dem Ausstellungsstandort Fridericianum weitere Anerkennung und internationalen Glanz in der Kunstwelt verliehen“, sagte Kulturdezernentin Völker. Als Kuratorin des Schweizer Pavillons (2015) sowie des Deutschen Pavillons (2017) auf der Biennale die Venezia sei es Pfeffer zudem in ihrer Person gelungen, einen Bogen von der documenta-Stadt Kassel zur Bienenale-Stadt Venedig zu schlagen.
Pfeffer ist seit 2013 Direktorin des Fridericianum in Kassel. Dort zeigte sie unter anderem die Ausstellungstrilogie Speculations on Anonymous Materials (2013), nature after nature (2014) und Inhuman (2015). Dem amerikanischen Experimentalfilmer Paul Sharits widmete sie die weltweit erste umfassende Retrospektive. Eine weitere Einzelpräsentation widmete sich Arbeiten der britischen Künstlerin Helen Marten. Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums der documenta im Jahr 2015 zeigte das Fridericianum eine Retrospektive des belgischen Künstlers Marcel Broodthaers.
Für die Ausstellung „Inhuman“ wurde Pfeffer mit dem neugeschaffenen Kuratorenpreis des Kunstmagazins ART ausgezeichneten.
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