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Hanau, 11. Oktober 2017
„Eine großartige Botschafterin für das Ehrenamt!“
OB Kaminsky überreicht Adelheit Ebert den Landesehrenbrief

Verdiente Würdigung einer engagierten Mitbürgerin: Im Rahmen einer Feierstunde im Rathaus überreichte Oberbürgermeister Claus Kaminsky am Dienstag, 10. Oktober, den Ehrenbrief des Landes Hessen an Adelheit Ebert.

In seiner Ansprache würdigte Kaminsky die Bruchköblerin als eine hoch engagiert Frau, die sich seit vielen Jahren ehrenamtlich für Menschen in Hanau und Umgebung einsetzt: „Seit 1999, dem Gründungsjahr der Freiwilligenagentur Hanau, ist Adelheit Ebert ehrenamtlich im Büro der Freiwilligenagentur tätig. Dort führt sie jeden Dienstag Beratungsgespräche, pflegt die Datenbank und stellt den Pressespiegel zusammen“, berichtete der OB. Darüber hinaus sei Ebert auch ausgebildete Engagement-Lotsin: „Auf Ihre ganz eigene und sehr charmante Art sind Sie eine großartige Multiplikatorin und Botschafterin für das Thema Ehrenamt“, lobte Kaminsky in seiner Laudatio.

Zudem sei Ebert seit vielen Jahren Mitglied im Hanauer Geschichtsverein 1844 e.V., berichtete der OB:  „Sie ist Wingertpatin und engagiert sich bei der AG Archäologie. Hier hat sie die gesamten Ortsakten des Geschichtsvereins mit einem Index versehen, was etwa zwei Jahre kontinuierliche Arbeit war“, erzählte der OB voller Anerkennung. Auch habe Ebert vielfach Helfer - vor allem für Ausgrabungen - vermittelt. „Bis heute hilft Frau Ebert gerne bei organisatorischen Belangen und ist für die Freiwilligenagentur und den Geschichtsverein eine verlässliche und engagierte Unterstützerin, auf die man zählen kann“, sagte Kaminsky.

Nicht unterschlagen wolle er ein weiteres langjähriges ehrenamtliches Engagement von Adelheid Ebert, das sie von 1984 bis 2001 ausgeübt habe: „Bei der ökumenischen Telefonseelsorge war Frau Ebert über all diese Jahre mit zwölf Stunden Telefondienst im Monat tätig“, berichtete Kaminsky. „In dieser Zeit hörte sie sich die Sorgen und Nöte vieler Menschen und stand ihnen in Krisenzeiten und schwierigen Lebenssituationen bei.“ Das sei ein Dienst am Menschen, den man gar nicht hoch genug schätzen könne, so der OB. „Sie haben Erste Hilfe für die Seelennöte Ihrer Mitmenschen geleistet und das ist eine fantastische Leistung, für die nicht jeder den Mut und die innere Stärke hat!“, stellte er bewundernd fest.

"Sie mögen Ihr Engagement für die Gesellschaft für selbstverständlich halten, liebe Adelheit Ebert", so Kaminsky, „doch das ist ein solcher vielfältiger Einsatz ganz sicher nicht.“ Die Verleihung des Landesehrenbriefes nehme er zum Anlass, das längst fällige öffentliche Dankeschön zu überbringen, dass er bei dieser Gelegenheit stellvertretend für alle ausspreche, die von dem Wirken der Geehrten profitieren konnten, sagte der OB:“ Unsere Stadt wäre um vieles ärmer ohne Menschen wie Sie, die sich freiwillig für die Belange ihrer Mitmenschen einsetzen. Es ist nicht vorstellbar, wie unser Gemeinwesen ohne Sie funktionieren sollte“, so Kaminsky und fuhr fort: „Ihr Einsatz ist auch ein Bekenntnis zur Gemeinschaft, in der Sie - in der wir alle gemeinsam - leben. Sie tun viel mehr, als Sie müssten; Sie tragen zu einem Klima bei, das unsere Stadt menschlich, lebenswert und auch liebenswert macht. Das ist alles gar nicht selbstverständlich und dafür danke ich Ihnen heute ganz herzlich.“



Pressekontakt: Stadt Hanau, Ute Wolf, Telefon 06181/295-664

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