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Siegburg, 17. Oktober 2017

„Missio-Truck“ gibt Einblicke in die Flüchtlingsproblematik in Meckenheim und Eitorf

Rhein-Sieg-Kreis (ar) – Geht man nach der nautischen Karte, hat der Kongo eine ähnliche Fläche wie gesamt Westeuropa. Kriege und kämpferische Auseinandersetzungen sind alltäglich. Wie wäre es, dort zu leben und auf der Flucht zu sein?

 

Insgesamt an fünf Tagen hatten Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit in ein Leben auf der Flucht im Kongo einzutauchen: Der „Missio-Truck“ machte auf dem Schulcampus in Meckenheim und am Siegtal-Gymnasium in Eitorf für zwei bzw. drei Tage Station. Von seinem Angebot machten auch die Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschüler der umliegenden Schulen reichlich Gebrauch.  

 

Sehr aufgewühlt und bedrückt waren die Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschüler nach dem ersten Rundgang durch die interaktive Ausstellung, denn im „Missio-Truck“ wird man nicht nur theoretisch mit der Situation im Kongo konfrontiert, sondern versetzt sich in die Lage als Flüchtling und muss selber ganz konkrete Fluchtentscheidungen treffen. Was nehme ich bei einer Flucht mit? Ich muss mich schnell entscheiden: Lebensmittel, Werkzeug, Kleidung, wichtige Dokumente? Und dann mit den Folgen zurechtkommen.

 

„Ich bin froh, dass wir das Thema Flucht mit Hilfe des „Missio-Trucks“ den Jugendlichen so lebenspraktisch nahe bringen können“, sagt Antje Dinstühler, Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums des Rhein-Sieg-Kreises, das den „Missio-Truck“ zu 50% aus seinen Mitteln finanzierte. Partner der von der Caritas und den Jugendmigrationsdiensten initiierten und organisierten Aktion sind neben dem Kommunalen Integrationszentrum des Rhein-Seig-Kreises, die Diakonie an Rhein und Sieg und die katholische Jugendagentur Bonn.

Das Kommunale Integrationszentrum des Rhein-Sieg-Kreises

Der Rhein-Sieg-Kreis hat mit Beschluss des Kreistages und durch Förderung des Landes NRW ein Kommunales Integrationszentrum (KI) eingerichtet. Am 06.11.2014 hat das KI seine Arbeit aufgenommen. Organisatorisch ist das multiprofessionelle Team aus Sozialpädagoginnen, Verwaltungsfachkräften, Lehrerinnen und Lehrern unter Leitung von Antje Dinstühler als Stabsstelle unmittelbar an Kreisdirektorin und Sozialdezernentin Annerose Heinze angebunden. Als Schnittstelle zwischen allen Akteuren der Integrationsarbeit im Rhein-Sieg-Kreis  umfasst das Netzwerk des KI mittlerweile weit mehr als 300 Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner.

 

Zu den Kernaufgaben des KI gehört die Verbesserung der Bildungssituation von Kindern und Jugendlichen mit Zuwanderungsgeschichte. Darüber hinaus richtet sich der Fokus darauf, Integration als Querschnittsaufgabe auszugestalten. Der Schwerpunkt liegt in diesem Handlungsfeld bei der Interkulturellen Öffnung von Verwaltungen und Institutionen sowie der Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung.

 

Das KI ist telefonisch unter der Rufnummer 02241/13-3066 oder per E-Mail an integration@rhein-sieg-kreis.de zu erreichen. Weitere Informationen sind über das Integrationsportal (www.integrationsportal-rhein-sieg-kreis.de) abrufbar.

 

 

 




Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten:

Missio-Truck
Das erste Bild zeigt die Projektbeteiligten gemeinsam mit Oberstufenschüerinnen und Oberstufenschülern des Siegta-Gamnasiums bei der Eröffnung des "Missio-Truck" in Eitorf. Das zweite Bild gewährt einen Blick in den Flucht-Truck.

Missio-Truck

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