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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 02.11.2017
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„Gemaltes lässt sich nicht sagen, Gesagtes nicht malen“ Für alle, die Kunst und Kultur leben und erlebbar machen, ist die jährlich stattfindende ART TO TAKE im Iserlohner Barendorf „the place to be": Kunst, abseits des globalen Kunsthandels aber mittendrin in der Kunstlandschaft Südwestfalen. Die kleine, aber feine Kunstmesse ART TO TAKE hat sich abseits der großen Kunstschauen und Galerieausstellungen einen besonderen Stellenwert erabeitet. Hier trifft man nun schon seit vielen Jahren auf ungewohnte wie interessante künstlerische Positionen der Gegenwartskunst. Künstler und Künstlerinnen stellen sich vor, die in ihrer Arbeit eigene Wege gehen, sich auf Neues einlassen und neue Techniken und Materialien erproben. Die diesjährigen Künstler Der Linie gilt bei Jessica Maria Toliver (Schwerte) besondere Aufmerksamkeit. Und zwar sowohl der gezeichneten als auch der geschnittenen Linie. Sie untersucht in ihren Arbeiten die vielfältigen Ausdrucksformen des Scherenschnitts und interpretiert diese auf abstrakt-reduzierter Ebene. Jedem Schnitt geht eine grob dukturierte Kohlezeichnung voraus, die - je nach künstlerisch-technischer Ausführung - im Anschluss mit dem Skalpell ihrer Form enthoben wird. Franz-Joseph Gärtner (Iserlohn) reflektiert in seinen Arbeiten die Beziehung von Mensch zu Mensch. Seine Bilder sind keine Abbilder, sondern Bilder eines Gedankens, Abstraktionen menschlicher Gefühlszustände, die mit gestischer Aufladung eine vergleichbare Spannung von Form und Inhalt herstellen. In den Arbeiten von Angelika M. Schäfer (Iserlohn) erhalten Nadeln Raum, Bilder zu malen. Wiederkehrende Reihungen aus Fäden, Nadeln und Lochspuren erinnern an die strukturelle Ordnung des textilen Gewebes oder an Wörter, Texte und Textbilder. Angelika Schäfer sucht in ihren Objekten Kontraste zwischen Form und Linie. Dazu werden in vielfältiger Art Nadeln und Fäden als materialisierte Linien hinzugezogen. Wenn in ihren Collagen immer wieder Bildelemente geschichtet oder Zeitungstexte überklebt und übermalt werden, darf man darin Anspielungen auf Vorgänge des Verdeckens und Verdrängens erkennen. Kunst ist nonverbale Kommunikation. Künstler bedienen sich einer eigenen Werksprache, die Raum gibt, um eigene Gedanken, Erinnerungen und Gefühle in die Bilder einzubringen. Denn: „Gemaltes lässt sich nicht sagen, Gesagtes nicht malen“. In Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum Iserlohn findet die ART TO TAKE seit 2003 in der Historischen Fabrikanlage Maste-Barendorf statt. Zur Vernissage am morgigen Freitag, 3. November, um 19 Uhr wird der stellvertretende Bürgermeister Michael Scheffler die Besucher begrüßen. Zur Kunst spricht Dr. Wienand Geucking, Herausgeber und Chefredakteur des Magazins Westfalium.
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ART TO TAKE - Kleine Kunstmesse
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