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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 02.11.2017


10. Städtisches Sprachcamp in der Waldschule des Märkischen Kreises

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Vierzig Schüler und Schülerinnen der Grundschule Bömberg, der Südschule und der Burgschule erlebten während ihrer Herbstferien die Schätze der Natur und der Gemeinschaft in der Waldschule des Märkischen Kreises.
Sie wurden an sechs Tagen mit dem Bus zum Städtischen Sprachcamp zur Waldschule gebracht. Dort bot der Lernort Natur den Kindern aus Syrien, der Türkei, dem Libanon, Marokko und Russland intensive und ganzheitliche Lernmöglichkeiten, nicht nur, was die deutsche Sprache betrifft.
Sie erkundeten über fünf Stunden täglich das Leben im Wald und auf der Wiese, wie die Beschaffenheit von Pflanzen, Bäumen, Ästen, Gräsern und Tieren. Sie erprobten ihre Kräfte mit Bäumen und Ästen, zum Beispiel beim Bau eines „Bootes“. Ihre Balance, Ausdauer und Konzentration wurde beim täglichen Auf und Ab trainiert. Zusätzlich gab es kleine Werkstätten und Stationen mit „Sprachaufgaben“. Mit speziellen Kindermessern schulten die Kinder ihr Geschick im Schnitzen. In diesem Jahr bauten sie unter anderem Waldharfen, Spinnennetze, Blättereulen, Masken und eine geheimnisvolle „EiRauFusch“.
Die Kinder erhielten auf subtile Weise Mittel an die Hand, die es ihnen ermöglichten, mehr Sicherheit und Zutrauen im Umgang mit der deutschen Sprache und Schrift zu erwerben. Neu gelernte Worte wurden in Wörtergläsern gesammelt, zum Beispiel Sternenmoos. Auf die Frage: „Findest du es schön im Wald?“ antwortete Wadie: „Nein, ich bin glücklich.“ Eine Waldregel lautet: Wir reißen keine Blätter und Zweige ab! Darauf antwortete Furkan: „Hat der Baum ein Herz? Wenn der Baum weint, regnet es dann?“ Hassan schlichtete einen Streit zwischen Monday und Samy mit den Worten: „Nicht streiten, wir sind hier, um Spaß zu haben.“
Die Kinder wurden mittags im „Kaminzimmer“ in der Diaoramahalle warm verköstigt.  Jeden Tag half eine kleine Gruppe bei der Vorbereitung der Rohkost. Dieser Part beim Sprachcamp wurde von Andrea Kullik von “Thea‘s Genusskulinatur” gestaltet.
Organisiert und fachlich begleitet wurde das Sprachcamp von Jana Marek vom Ressort Generationen und Bildung der Stadt Iserlohn. Im Team arbeiteten Jutta Finkeldei (Heilpädagogin) als Leiterin des Camps, Maria Gandul (Sprachförderkraft), Alin Geitmann (Studentin Lehramt), Lea Karolin Gorges (Studentin Sonderpädagogik), Anne Bergfeld (Studentin Lehramt, Waldpädagogin) Claudia Richter (Erzieherin OGS), Kathrin Jäger (Naturpädagogin) und Krista Krampe (Motopädin, Lerntherapeutin). Ergänzt wurden sie von Hussein Said (Bundesfreiwilliger der GS Bömberg, syrischer Lehrer).
Das Camp fand zum 5. Mal in Kooperation mit der Waldschule MK statt und wurde wie immer hervorragend durch Axel Dohmen und sein zupackendes und aufmerksames Team Hanny Tügel, Knud Pampe und Max Halbe unterstützt.
Am Samstag, 28. Oktober, endete das Sprachcamp. Dazu waren die Eltern eingeladen. Die Kinder sangen ihre Camplieder, tanzten ihre Sing- und Tanzspiele und erhielten ihre Urkunden und Waldhefte. In den Waldheften sind ihre Bastelarbeiten und Fotos dokumentiert. Dies dient den Kindern, Eltern und Lehrern als Gesprächsanlass zur Vertiefung der neuen sprachlichen Fähigkeiten.



Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten:

Städtisches Sprachcamp 2017
Gute Stimmung herrschte beim Sprachcamp an der Waldschule MK.

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