06. November 2017.
Die Stadt Kassel bietet ihren rund 2800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Kooperation mit der Kasseler Verkehrsgesellschaft (KVG) ab 1. Januar 2018 ein günstigeres Jobticket an. Dazu wird die Stadt die Jobtickets für ihre Beschäftigten künftig bezuschussen. Ziel ist es zu erreichen, dass noch mehr Mitarbeiter auf den öffentlichen Personennahverkehr umsteigen.
„Mit diesem Angebot will die Stadt zu einer Verringerung der Umwelt- und Verkehrsbelastung beitragen“, betont Oberbürgermeister Christian Geselle. „Dazu bietet sich die gute Verkehrsanbindung unserer Verwaltungsstandorte geradezu an“, sagt er.
Derzeit werden bei der Stadtverwaltung rund 500 Jobtickets genutzt, für die es bislang lediglich leichte Ermäßigungen in Form von Rabattierungen von sieben beziehungsweise zehn Prozent gab. Künftig sparen die Beschäftigten der Stadt über 30 Prozent. Ein kostenloses Jobticket, wie es das Land Hessen seinen Beschäftigten ab nächstem Jahr zur Verfügung stellen will, könne die Stadt Kassel ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern jedoch nicht anbieten, erläutern Oberbürgermeister Christian Geselle und Gesamtpersonalratsvorsitzende Fazilet Karakas-Blutte in einem Schreiben an die Beschäftigten der Stadtverwaltung.
Das Umsteigen auf Busse und Bahnen lohne sich für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Kassel künftig trotzdem noch mehr. Zumal es auch möglich ist, in der Woche ab 19 Uhr sowie am gesamten Wochenende eine erwachsene Person und alle zum Haushalt gehörenden Kinder mitzunehmen.
Mit dem Jobticket, einem Angebot der KVG für Unternehmen, kommen die Arbeitnehmer günstig, bequem, ohne Stau oder Stress bei der Parkplatzsuche sowie sicher an ihren Arbeitsplatz. Und sie tun etwas für die Umwelt.
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