|
„Wir müssen reden!“- Erster Iserlohner Jugendpolitik-Kongress war großer Erfolg
Iserlohn.
)%>
„Wir müssen reden!“ So lautete das Motto des ersten Partizipationstages für Jugendliche in Iserlohn, initiiert vom Kinder- und Jugendrat. „In einer Gesellschaft, in der Jugendliche mittlerweile eine Minderheit bilden, ist es umso wichtiger, dass junge Menschen sich einmischen und ihr Recht auf Mitbestimmung geltend machen. Unsere Vorstellungen und Wünsche für die Gegenwart und die Zukunft sollen deutlich werden, wir wollen uns aktiv dafür einsetzen.“ So lautete die Motivation des Kinder- und Jugendrates im Januar 2017, als die Idee für den Partizipationstag entstand. Aus der Idee wurde nach intensiver Vorbereitung und dank der Finanzierung durch den „Kulturrucksack NRW“ ein großer Tag, der am 7. November im Iserlohner Parktheater als erster Jugendpolitik-Kongress in die Stadtgeschichte eingeht. An den vielen Messeständen wurde beeindruckend präsentiert, wie viele Beteiligungsprojekte an Schulen und auch in Vereinen bereits umgesetzt werden. Und nicht nur Iserlohner Schulen und Vereine waren beteiligt. Auch die Bezirksschülervertretung mit Schülern des Woestegymnasiums aus Hemer sowie eine Schülergruppe des Gymnasiums an der Hönne waren gekommen, um den Tag mit zu gestalten. 14 Politiker aller Parteien standen den mehr als 300 jugendlichen Teilnehmern bei der „Living Library“ in Form eines „lebenden Buches“ als Gesprächspartner zur Verfügung. Weitere Politiker, ebenfalls aus allen Parteien, diskutierten in drei professionell moderierten Gesprächsrunden mit den Jugendlichen über die von ihnen ausgewählten Themen Nachhaltigkeit, Politik und Schule und Diskriminierung. Eine Skulptur mit den Zukunftswünschen der Jugendlichen entstand und wird 2018 einen Platz im Iserlohner Rathaus finden. Ebenso wurden die Zukunftswünsche in einem Buch festgehalten und am Ende des Tages dem Schirmherrn der Veranstaltung Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens überreicht. Beatbox, Poetry Slam, Hip-Hop und Tanz bildeten das mitreißende und mit großem Beifall bedachte Kulturprogramm. Zu Gast war auch Mio Kuschick, Jugenddelegierter aus Deutschland für die Vereinten Nationen. In einer kurzen Rede berichtete er von der letzten Konferenz in New York und von den Möglichkeiten der globalen politischen Beteiligung junger Menschen. Er überzeugte von der Möglichkeit für junge Menschen, sich in die Weltpolitik einzumischen. Die Vorsitzende des Iserlohner Vereins Kinderlobby Monika Körner Weinert überreichte Partizipationszertifikate an alle beteiligten Schulen und Vereine. Diese wurden von ihr persönlich sowie von Elisabeth Heeke von der Servicestelle für Kinder- und Jugendbeteiligung NRW und Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens unterschrieben. Die Ergebnisse der Diskussionsrunden werden dokumentiert und der Iserlohner Politik übergeben.
|