15. November 2017.
Duobesetzungen mit Klavier oder Gitarre und einem anderen Instrument stehen im Mittelpunkt des diesjährigen PEREDUR-Wettbewerbs für Studierende der Musikakademie der Stadt Kassel „Louis Spohr“ am Freitag, 24. November, 19 Uhr, im Konzertsaal der Musikakademie am Karlsplatz. 2017 wird der Kammermusikwettbewerb bereits zum achten Mal veranstaltet. Der Förderverein Stiftung PEREDUR e.V. und der Furore-Verlag stehen der Musikakademie bei der Ausrichtung wieder als kompetente Partner zur Seite. Die teilnehmenden Ensembles sind verpflichtend, zwei Werke von Komponistinnen vorzutragen.
„Wir freuen uns, dass die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Furore-Verlag inzwischen zu einer Tradition geworden ist. Die Besucherinnen und Besucher des öffentlichen Finales können sich auf wunderbare, aber leider selten aufgeführte Werke von Komponistinnen freuen“, so Hartmut Fritsche, Vorsitzender des Fördervereins Stiftung Peredur e.V. und fügt hinzu: „Ich freue mich auf die musikalische Schatzsuche in der Welt mir bisher unbekannter Musik“. Renate Matthei, Gründerin und Geschäftsführerin des Furore-Verlags, ergänzt: „Endlich ein Wettbewerb, der konkret die Situation von Komponistinnen verbessert und einen Schritt auf dem Wege zur Gleichberechtigung im Konzertbetrieb vorangeht. Die inhaltlich innovative Gestaltung mit der Vorgabe, dass mindestens zwei Werke einer Komponistin vorzutragen sind, ist jeder Ausbildungseinrichtung im musikalischen Feld national wie international zu wünschen.“
Die teilnehmenden Studierenden stellen sich am Wettbewerbstag in zwei Runden, einer nichtöffentlichen am Vormittag und dem öffentlichen Finale um 19 Uhr, dem Urteil einer Jury. Diese ist hochkaratig besetzt: neben Michael Kravtchin, Dozent für Klavier an der Musikakademie und als Pianist in Kassel bekannt, konnte auch Hideko Kobayashi, unter anderem ARD-Preisträgerin und seit vielen Jahren Professorin an der Musikhochschule Mannheim, gewonnen werden. Unterstützt werden sie in ihrer Arbeit durch Astrid Stäber, Musikwissenschaftlerin und Lektorin des Furore-Verlags, sowie Dr. Stephan Flacke, Mitglied der PEREDUR-Loge und einer der ersten durch diese geförderten Studenten der Musikakademie. Den Vorsitz führt Akademiedirektor Dr. Peter Gries. Aber auch die Urteilskraft des Publikums ist gefragt, denn neben den drei Jurypreisen wird nach dem Finale ein Publikumspreis vergeben.
Hintergrund:
Bereits zwanzig Mal erhielten Studierende der Musikakademie eine Förderung durch den Förderverein Stiftung Peredur e.V. Damit wurde ein Gesamtwert von knapp 50.000 Euro erreicht. Auch 2016 stehen erneut über 3.000 Euro zur Verfügung. Der Furore-Verlag beteiligt sich an den Preisgeldern mit einer Geldspende sowie mit Sachspenden aus dem Verlagsprogramm.
Seit 30 Jahren verlegt Furore als einziger Verlag weltweit ausschließlich Werke und Bücher von und über Komponistinnen und genießt für seine hochqualitativen Ausgaben und Entdeckungen hohes Ansehen. Bereits fünf Mal erhielt der Furore-Verlag für ausgewählte Notenausgaben den Deutschen Musikeditionspreis „Best Edition” für die herausragende Qualität der Editionen.
Es erschienen bislang mehr als 1.500 Werke von etwa 170 musikschaffenden Frauen aus Europa, Amerika, Asien und Australien. Die Zeitspanne der Entstehung dieser Musik reicht vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart.
Der Eintritt beträgt acht Euro. Einen ermäßigten Eintritt von sechs Euro erhalten Schülerinnen und Schüler, Studierende oder Schwerbehinderte gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises.
Der Kartenverkauf erfolgt an der Abendkasse. Telefonisch können Karten bei der Musikakademie unter 05 61/7 87-41 80, per Fax unter 05 61/7 87-41 88 oder per E-Mail musikakademie@kassel.de vorbestellt werden.
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Pressekontakt: documenta-Stadt Kassel, Susanne Albert
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Studierende der Musikakademie
Yanhui Liu und Xian Peng, Studierende der Musikakademie und Teilnehmer des Wettbewerbs 2015.
Stadt Kassel
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