24. November 2017.
Musik des späten 18. Jahrhunderts für ein und zwei Cembali steht auf dem Programm eines Konzerts in der Musikakademie am Mittwoch, 29. November, 19 Uhr. Professor Gregor Hollmann, Dozent für Cembalo der Musikakademie, und seine ehemalige Jungstudentin, Lisa Schäfer, sind mit Werken zu hören, die man heute eigentlich nicht mehr in Verbindung mit dem Klang eines Cembalos bringt, sondern die gemeinhin auf einem Klavier oder einem Flügel musiziert werden.
Die Musikgeschichte kennt immer wieder Umbrüche, die auch zu einem Wandel in der Welt der Musikinstrumente führen. So geraten nach 1750 neben dem Cembalo auch die Blockflöte und die Gambe aus der Mode, jedoch vollziehen sich diese Entwicklungen niemals abrupt. Die Anschaffung eines neuen Instruments bedeutete auch damals schon eine enorme Investition, sodass ein spielfähiges Cembalo eben nicht immer sofort „entsorgt“ wurde, nur weil der Klavierhändler des Vertrauens nun einen Hammerflügel im Angebot hatte, ein sogenanntes Pianoforte, ein Instrument, mit dem man laut und leiste spielen konnte,
In ihrer Abschlussarbeit an der Musikhochschule Münster, an der sie nach ihrem Jungstudium in Kassel Cembalo studierte, hat sich Lisa Schäfer mit eben diesem Übergang vom Cembalo zum Klavier beschäftigt. Das Programm des Abends in der Musikakademie ist eine „klingende Dokumentation“ der Ergebnisse dieser Auseinandersetzung.
Die Veranstaltung wird ermöglicht durch Fmaks, die Fördergesellschaft der Musikakademie Kassel „Louis Spohr“ e.V.
Der Eintritt zur Veranstaltung beträgt acht Euro. Einen ermäßigten Eintritt zu sechs Euro erhalten Schülerinnen und Schüler, Studierende, ALG-II-Empfänger oder Schwerbehinderte gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises. Kinder bis zum vollendeten 7. Lebensjahr zahlen vier Euro.
Kartenverkauf erfolgt an der Veranstaltungskasse. Telefonisch können Karten bei der Musikakademie unter 05 61/7 87-41 80, per Fax unter 05 61/7 87-41 88 oder per E-Mail musikakademie@kassel.de vorbestellt werden.
(2194 Zeichen)
Pressekontakt: documenta-Stadt Kassel, Susanne Albert
Stadt Kassel
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Rathaus / Obere Königsstraße 8
34112 Kassel
Telefon: 0561 / 787-1231 oder 0561 / 787-1232
Telefax: 0561 / 787-87
E-Mail: presse@kassel.de
Pressesprecher Claas Michaelis
Pressesprecherin für Kultur: Petra Bohnenkamp
Kassel und die Region im Internet: www.kassel.de
Die Stadtverwaltung im Internet: www.stadt-kassel.de
Die Pressestelle der documenta-Stadt Kassel ist Mitglied bei www.presse-service.de. Dort können Sie auch Mitteilungen weiterer Pressestellen abonnieren, Ihr Interessenprofil verwalten oder sich ganz aus dem Verteiler löschen.