Feierstunde anlässlich „25 Jahren Künstlernekropole“ im Habichtswald

27. November 2017.

Vor 25 Jahren, im Oktober 1992, ist die von Professor Harry Kramer imitierte Künstlernekropole im Habichtswald mit der Realisierung der Grabstätten von Timm Ulrichs und Rune Milds von der Idee zur Wirklichkeit geworden. Mit einer öffentlichen Feierstunde am renovierten Grabmal von Rune Mields, zu der die Stadt Kassel und das Museum für Sepulkralkultur einladen, wird am Freitag, 1. Dezember, 11 Uhr, das 25-jährige Bestehen dieses einzigartigen Kunstwerks im öffentlichen Raum begangen.

Zu dem Anlass sprechen Kassels Kulturdezernentin Susanne Völker sowie Gerold Eppler als Vorsitzender des Stiftungsrates und Kommissarischer Leiter der ARGE Friedhof und Denkmal e. V. und des in Kassel ansässigen Museums für Sepulkralkultur. Der ehemalige Kasseler Oberbürgermeister, Finanzminister a.D. Hans Eichel, weiht als Ehrenmitglied der Nekropolen-Stiftung die restaurierte Grabstätte von Rune Mields ein. Dr. Michael Willhardt, ein langjähriger Wegbegleiter von Harry Kramer, unternimmt eine Rückschau auf 25 Jahre Künstlernekropole sowie einen Ausblick auf die Zukunft des Projekts.

Als eine Art „Pantheon im Regen“ hatte Harry Kramer 1981 in einem Brief an Kollegen sein Projekt einer Künstlernekropole vorgestellt. Im Kasseler Habichtwald schaffen Künstlerinnen und Künstler noch zu Lebzeiten rund um einen stillgelegten Steinbruch, den Blauen See, ihr eigenes Grabmal und lassen sich dort später auch bestatten. Geplant sind rund 40 Monumente, realisiert zurzeit 8 Grabstätten mit Grabmal.

Kramer selbst hat auf ein gestaltetes Grabmal in der Nekropole verzichtet und wurde nach seinem Tod im Jahr 1997 dort anonym bestattet.

 

Lageplan: http://www.kassel.de/kultur/sehenswuerdigkeiten/Bergpark/18494/index.html

 

Hintergrund:

Finanziert wird die Nekropole durch eine Stiftung, die aus dem Privatvermögen Harry Kramers hervorgegangen ist. Träger der Stiftung ist die Stadt Kassel. Ein Stiftungsrat berät den Magistrat bei der Auswahl der Künstlerinnen und Künstler, die eingeladen werden, ihr Grabmal in der Nekropole zu errichten.

 

Weitere Informationen:

http://www.kassel.de/kultur/sehenswuerdigkeiten/Bergpark/01925/

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