Erfolgsprojekt GRIPS blickt beim Neujahrsempfang 2018 auf zehn erfolgreiche Jahre zurück

23. Januar 2018.

Seit nunmehr zehn Jahren entpuppt sich das GRIPS-Projekt in der Stadt Kassel als Erfolgsgeschichte: Insgesamt knapp 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben ihre Ausbildung zur Trainerin und zum Trainer im GRIPS-Projekt erfolgreich abgeschlossen und aktivieren seitdem in zurzeit rund 30 Gruppen ältere Menschen im gesamten Stadtgebiet.

Im Rahmen des GRIPS-Neujahrsempfanges 2018 am Dienstag, 23. Januar, im Offenen Kanal, wurden die im bereits vierzehnten Kurs qualifizierten Neulinge im Kreis der GRIPS-Trainerinnen und -Trainer herzlich willkommen geheißen. Ab jetzt können sie im Projekt "GRIPS - Kompetent im Alter" mitarbeiten, um ältere Menschen bei der Erhaltung ihrer geistigen und körperlichen Fitness zu unterstützen. Dabei setzen sie gezielte Übungen zur Schulung von Gedächtnis, Beweglichkeit und Alltagskompetenz ein.

In ihren Grußworten unterstrichen die Kooperationspartner des Projektes, Bürgermeisterin Ilona Friedrich, die Dekanin des Evangelischen Stadtkirchenkreises Kassel Barbara Heinrich und die Leiterin der Volkshochschule Region Kassel Katharina Seewald die Erfolgsgeschichte des Projektes seit 2008, verbunden mit dem Dank für das ehrenamtliche Engagement in diesem wichtigen Projekt.

Die langjährig bewährte Kooperation mit dem Evangelischen Stadtkirchenkreis Kassel zur der Gewinnung von Interessierten für die GRIPS-Gruppen, der Nutzung von Räumlichkeiten und der Koordination der Gruppenaktivitäten wurde 2013 um die Volkshochschule Region Kassel erweitert, die seitdem die Qualifika-tion der GRIPS-Trainerinnen nach der SimA®-Methode übernimmt.

GRIPS stößt auch über die Stadtgrenzen hinaus auf großes Interesse– durch die Kooperation mit der Volkshochschule Region Kassel entwickelten sich seit 2013 auch im Landkreis Kassel Gruppen, die nach dem gleichen Konzept arbeiten. Darüber hinaus wurde GRIPS mehrfach mit Preisen ausgezeichnet, unter anderem durch die Anerkennung des Hessischen Demografiepreises, und ist kompetenter Ratgeber für interessierte Kommunen weit über die Grenzen der Stadt Kassel hinaus.

Hintergrund

SimA®-Methode und GRIPS-Projekt. Die Qualifikation der GRIPS-Trainer beruht auf der durch die Universität Erlangen-Nürnberg wissenschaftlich abgesicherten SimA®(Selbständig im Alter)-Methode. Dabei werden spezielle Verfahren zur Schulung von geistigen, motorischen und lebenspraktischen Fähigkeiten im Alter eingesetzt. Durch diese Schulung in Gruppen von rund 10 Personen werden Kompetenzen Älterer erhalten, sie bleiben länger selbständig, altersbedingte Risiken wie der Eintritt von Pflegebedürftigkeit und Demenz verringern sich nachweislich. Durch die Möglichkeit, in der GRIPS-Gruppe neue Kontakte im Wohnumfeld zu knüpfen, sinkt die Gefahr sozialer Isolation im Alter.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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