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Stadt Borken stellte das Konzept zur künftigen Vergabe von Sporthallenzeiten den Vereinen, Institutionen und sonstigen Nutzern im Rahmen eines Workshops in der Stadthalle Vennehof vor
Die bestehenden Hallennutzungszeiten bleiben bestehen und werden vorerst nicht neu verteilt. Ziel ist größtmögliche Transparenz für alle Beteiligten. Kernpunkte einer zukünftigen Vergaberegelung vorgestellt.
06. Februar 2018.
Mit 19 Sporthallen (inkl. der Halle des Berufskollegs Borken) auf die Stadtteile verteilt bietet die Stadt Borken in erster Linie den Schulen ein gutes Angebot, um vor Ort dem Sportunterricht ein Dach über den Kopf bieten zu können. Sobald die Schulen die Sporthallen nicht mehr für den Sportunterricht benötigen, stehen die Hallen den Sportvereinen, anderen Institutionen und anderen Nutzungen zur Verfügung.
Der hohe Organisationsgrad der Borkener Bevölkerung in den örtlichen Sportvereinen führt allerdings dazu, dass es eine große Nachfrage nach Sporthallenzeiten gibt. Im Rahmen der Sportentwicklungsplanung führte die Verwaltung im Auftrag des Sportausschusses Anfang 2017 eine Überprüfung der Sporthallennutzung durch die Vereine und Andere mit Hilfe von Hallentagebüchern und beauftragten Kräften durch.
Auf der Grundlage der dabei gewonnenen Erkenntnisse entwickelte der Sportentwicklungsplaner Dr. Holger Fuhrmann gemeinsam mit Vertretern der im Rat vertretenen Parteien, der Verwaltung und dem Stadtsportverbund ein Konzept zur künftigen Vergabe von Sporthallenzeiten. Dieses Konzept wurde jetzt den Vereinen, Institutionen und sonstigen Nutzern im Rahmen eines Workshops in der Stadthalle Vennehof vorgestellt.
Ein wichtiges Signal erhielten die Anwesenden vom Ersten Beigeordneten Norbert Nießing. Die bestehenden Hallennutzungszeiten bleiben bestehen und werden nicht neu verteilt. Die Überprüfung der Sporthallenbelegung habe ergeben, dass tatsächlich noch in kleinerem Umfang freie Zeiten gibt, die entweder nicht gebucht waren oder nicht mehr genutzt wurden.
Bei künftigen Anfragen nach Sporthallenzeiten oder Anträgen, Hallennutzungen zeitlich zu ändern solle mit der neuen Vergabereglung eine größtmögliche Transparenz für alle Beteiligten geschaffen werden.
Die Kernpunkte dieser Vergaberegelung bestehen darin, dass
- Ganzjährige Hallensportarten Vorrang vor Outdoorsportarten (z.B. Fußball) haben sollen,
- Outdoorsportarten künftig freie Zeiten jährlich bis zum 31.08. beantragen sollen. Die Vergabe jedes Jahr neu erfolgen soll.
- Mannschaften aus Vereinen oder Kunstrasenplatz sollen Vorrang vor Vereinen mit Kunstrasen haben,
- z.B. sollen Hallenzeiten nur für Fußballmannschaften mit Kindern unter 12 Jahren zur Verfügung gestellt werden
- Sporthallen sollen entsprechend ihrer Geeignetheit für die Sportarten vergeben werden
- Es sollen Mindestteilnehmerzahlen eingeführt werden (Individualsport 4 Teilnehmer u. Mannschaftssport 6 Teilnehmer)
- Leistungssportliche Angebote sollen absteigend nach Leistungsklasse Vorrang haben
An verschiedenen Ständen hatten die Anwesenden Gelegenheit sich genauer zu informieren, Anregungen und Kritik zu geben sowie Besorgnisse zu äußern:
- Künftige Kriterien für die Hallenvergabe,
- Auswirkungen bei Änderungen in der Hallenvergabe,
- Dauerhaftes Einführen von Hallentagebüchern,
- Folgen von Minderauslastung einzelner Hallennutzungen - bis hin zum Wegfall der Hallenzeit,
- Transparenz der Hallenbelegung durch Aufnahme auf die Internetseite der Stadt Borken.
In einer unaufgeregten, arbeitsintensiven und konstruktiven Atmosphäre nahmen die Anwesenden die Möglichkeit der Beteiligung wahr. Von Allen wurde die Beteiligung der Sportvereine und Institutionen vor einem Beschluss des Sportausschusses über die künftige Grundlage der Vergabe von Sporthallenzeiten begrüßt.
Die Verwaltung wertet jetzt die verschiedenen Meinungsäußerungen aus. In der nächsten Sitzung des Ausschusses für Kultur, Schule und Sport im April 2018 fließen diese Meinungsäußerungen in die Beratung vor der Entscheidung über das neue Konzept zur Vergabe von Sporthallenzeiten ein.
Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten:
Sportentwicklungsplaner Dr. Holger Fuhrmann stellte das Konzept zur künftigen Vergabe von Sporthallenzeiten vor Dr. Holger Fuhrmann stellte das Konzept zur künftigen Vergabe von Sporthallenzeiten vor
Sportentwicklungsplaner Dr. Holger Fuhrmann stellte das Konzept zur künftigen Vergabe von Sporthallenzeiten vor
Sportentwicklungsplaner Dr. Holger Fuhrmann stellte das Konzept zur künftigen Vergabe von Sporthallenzeiten vor
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