12. März 2018.
„Auguste Förster – eine Pionierin für die Frauenbildung nicht nur in Kassel“ ist der Titel eines Vortrags von Dr. Kerstin Wolff, Archiv der deutschen Frauenbewegung am Mittwoch, 14. März, 18 Uhr, im Vortragssaal des Stadtmuseums.
Frauenrechte und Frauenbildung verbindet man in Kassel vor allem mit den Namen Elisabeth Selbert und Marie Calm. Dabei machte die Frauenbewegung gerade um 1900 große Schritte in die Zukunft – zu verdanken ist dies in vielerlei Hinsicht einer Pädagogin, deren Namen heute eher unbekannt ist: Auguste Förster, die viele Jahre Vorsitzende des Casseler Frauenbildungsvereins war. Unter ihrer Leitung entstand ein Netzwerk aus Seminaren, Schulen und sozialen Einrichtungen für Frauen. So etablierte Förster u. a. einen Kinderhort, die Handels- und Gewerbeschule sowie eine Stellenvermittlung für Frauen.
Über die zahlreichen, deutschlandweit wegweisenden Aktivitäten des Vereins und ihrer Leiterin berichtet die Historikerin Dr. Kerstin Wolff vom Archiv der deutschen Frauenbewegung.
Der Eintritt ist frei.
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