29. März 2018.
In seinem Internetcafé im Stadtteil Nord-Holland wurde der Kasseler Bürger Halit Yozgat am 6. April 2006 mutmaßlich von der rechtsextremen terroristischen Vereinigung Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) als vorletztes Opfer einer Mordserie erschossen. Im Einvernehmen mit der Familie Yozgat sagt die Stadt Kassel eine für Freitag, 6. April 2018, geplante Gedenkveranstaltung zum 12. Todestag ab.
"Sicherheitsbedenken zwingen uns leider zu diesem Schritt", sagte Kassels Oberbürgermeister Christian Geselle. Es sei nicht auszuschließen, dass es während der eigentlich geplanten Gedenkveranstaltung zu sicherheitsrelevanten Vorkommnissen hätte kommen können. Der Charakter und würdige Rahmen einer Gedenkveranstaltung würde dadurch massiv beeinträchtigt.
"Ich habe großen Respekt davor, dass auch die Familie Yozgat vor diesem Hintergrund eine Absage der Gedenkveranstaltung für angebracht hält", äußerte Geselle. "Die Stadt Kassel wird ihres Mitbürgers Halit Yozgat ein ehrendes Andenken bewahren und auch weiterhin mahnend an die Verbrechen des NSU erinnern.“
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