Stadt setzt Blühflächenkonzept auch 2018 weiter um

12. April 2018.

Die beliebten Blühflächen werden auch in diesem Jahr wieder angelegt. Ab April beginnt das Umwelt- und Gartenamt im ganzen Stadtgebiet mit der Einsaat der Flächen. Viele Stellen in der Stadt, örtliche Randlagen, Straßen und Parkbereiche, aber auch kleinere Flecken in Hausgärten können mit Blühflächen aus einheimischen oder gezüchteten Blumen schnell und auf einfache Weise wieder attraktiv und bunt gestaltet werden.

An den schönen Blüten freuen sich neben den Bürgern auch eine Vielfalt von Insekten. „Jeder kann dabei mit helfen, dass die Insektenvielfalt in Dörfern und Städten erhalten bleibt. Deshalb stellt das Umwelt- und Gartenamt auch in diesem Jahr wieder die bekannten kleinen Samentütchen zur Verfügung“, teilt Stadtbaurat Christof Nolda mit. Beim Tag der Erde am 22. April und bei der im Rahmen der Kasseler Gartenkultur stattfindenden Pflanzenbörse im Botanischen Garten am 27. Mai sind die Samentütchen mit Blumensamen erhältlich, sie reichen für einen Quadratmeter. Für die Anlage größerer Flächen wird an den Fachhandel verwiesen. Je nach Beschaffenheit der Fläche kann auch eine Beratung zur Auswahl des Saatgutes und der Bodenvorbereitung erforderlich sein.

Einsaaten sind auch noch später im Jahr möglich, selbst Ende Juni können diese noch erfolgen. Je später die Einsaat erfolgt, desto länger blühen die Blumen dann im Herbst, oft bis zum ersten Frost.

„Die Stadt Kassel freut sich im Rahmen des Blühflächenkonzeptes auch über bürgerschaftliches Engagement und die Verwendung des Saatgutes auf Baumscheiben oder Grünflächen vor der Haustür. Wer kleinere Flächen mit Blumen ansäen und pflegen will, stimmt dies aber am besten vorher mit uns ab“, erläutert Anja Starick vom Umwelt- und Gartenamt.

Insekten brauchen jedoch nicht nur Nahrung, sondern auch Wohnraum, und auch hier können Bürger durch die Bereitstellung von Insektenhotels helfen. Jetzt im April ist der ideale Zeitpunkt zur Aufstellung, denn viele Insekten, insbesondere Wildbienen, sind jetzt unterwegs und suchen geeignete Orte für die Eiablage.

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