26. April 2018.
Studierende führen durch das Stadtmuseum
„Von Karl Henschel bis Karl Branner“ lautet der Titel einer Themen-Führung durch das Stadtmuseum mit den Studierenden Alina Draidt und Daniel Schaub am Sonntag, 6. Mai 2018, ab 14:00 Uhr.
Karl Henschel führte das von seiner Mutter Sophie Henschel übernommene Werk mit dem Ausbau der Lokomotivproduktion zu weiterem wirtschaftlichen Erfolg. Parallel legt er aber auch den Grundstock der Entwicklung zu einem der führenden Rüstungsunternehmen in der Zeit des Nationalsozialismus. Mit dem Namen des Oberbürgermeisters Karl Branner wird die Ansiedlung der Universität in Kassel verknüpft, ein wesentlicher Schritt zur positiven Entwicklung Kassels. Auf der anderen Seite ist er wegen seiner gedanklichen Nähe zu nationalsozialistischer Ideologie sehr in die Kritik geraten.
Unter der Fragestellung „Kasseler Persönlichkeiten und der Nationalsozialismus“ gehen die beiden Studierenden Alina Draidt und Daniel Schaub der Frage nach, welche Rolle der Nationalsozialismus für die Geschichte Kassels gespielt hat, wieweit verdiente Personen darin verstrickt waren, und wie nachfolgende Generationen damit umgegangen sind und immer noch umgehen.
Dabei beziehen sie sowohl Teile der aktuellen Sonderausstellung „Hingucker. Kasseler Persönlichkeiten und ihr Wirken“ als auch verschiedene Abteilungen in der Dauerausstellung ein.
Entstanden ist diese Führung als ein Resultat eines Kooperationsprojektes des Stadtmuseums und des Fachgebiets Didaktik der Geschichte an der Universität Kassel/Uni Kassel Transfer (Service-Learning). Unter der Leitung von Dr. Anna Schnädelbach und des Museumspädagogen Klaus Wölbling haben die Studierenden verschiedene Themenführungen und spezielle Führungsformate für unterschiedliche Zielgruppen erarbeitet. Dabei haben alle Beteiligten sich sehr positiv über den konkreten Praxisbezug geäußert, und die Möglichkeit, das Erarbeitete auch gleich in der Praxis umzusetzen.
Der Eintritt ins Museum beträgt 4 Euro, ermäßigt 3 Euro. Die eigentliche Führung ist kostenfrei. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und eine verbindliche Anmeldung erforderlich unter 0561 787 4405.
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Ausstellungsstück aus dem Stadtmuseum
Modellflugzeug nachgestellt aus dem 2. Weltkrieg.
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