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Konsequenzen nach Großbrand

Stadt Borken und Bezirksregierung Münster beschließen konkretes Maßnahmenpaket für das Entsorgungsunternehmen Borchers Kreislaufwirtschaft GmbH

07. Mai 2018.

Am 16. April 2018 ereignete sich ein Großbrand bei Entsorgungsunternehmen Borchers Kreislaufwirtschaft GmbH in Borken, der einen Großeinsatz der Borkener Feuerwehr sowie benachbarter Feuerwehren zur Folge hatte.

Heute trafen sich alle zuständigen Bereiche der Stadtverwaltung und der Bezirksregierung Münster, um auf den Großbrand zurückzublicken und gemeinsam über Verbesserungen im Brandschutz und Verbesserungen auf dem Betriebsgelände des Entsorgungsunternehmens zu sprechen.

Als Ergebnis des konstruktiven Gesprächs wurde ein konkretes Maßnahmenpaket für das Borkener Entsorgungsunternehmen erarbeitet. Neben engmaschigen Kontrollen vonseiten der Stadt und der Bezirksregierung, sollen auch die Anforderungen an den Brandschutz aufgrund der Erkenntnisse aus dem Großbrand von der Feuerwehr Borken angepasst werden.

So sollen u.a. eine vollständige Umfahrung der Lagerflächen, eine befestigte weitere Feuerwehrzufahrt sowie die Bildung von Brandabschnitten gefordert werden. Diese von der Feuerwehr Borken zu definierenden Brandschutzkriterien sollen im Rahmen einer nachträglichen Anordnung von der Bezirksregierung Münster in die entsprechende Betriebsgenehmigung einfließen. Ziel des Maßnahmenpaketes ist es, das Risiko eines erneuten Großbrandes auszuschließen.

Die Stadt Borken und die Bezirksregierung Münster verständigten sich auf eine enge Abstimmung bei der Umsetzung und der Kontrolle der geforderten Maßnahmen.

Ein gemeinsames Gespräch mit dem Entsorgungsunternehmen Borchers Kreislaufwirtschaft GmbH wird zeitnah erfolgen.

Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten:

Konsequenzen nach Großbrand


v.l.n.r.: Jörg Decher, Dr. Christel Wies (Bezirksregierung Münster), Norbert Nießing, Jürgen Kuhlmann (Stadt Borken)
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