Internationaler Tag gegen Homophobie und Trans*phobie

15. Mai 2018.

Am 17. Mai wird der Internationale Tag gegen Homo- und Trans*phobie begangen. Menschen, die nicht das Mehrheitsmodell heterosexueller Beziehungen leben oder sich nicht eindeutig dem Geschlecht Mann oder dem Geschlecht Frau zuordnen (zusammengefasst: queere Lebensweise), haben überall auf der Welt immer noch Diskriminierungen zu erleiden. In Deutschland war die Ehe für alle ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu rechtlicher Gleichberechtigung, aber die gesellschaftliche Akzeptanz muss weiter im Dialog voran gebracht werden.

 

„Wir werden uns weiter dafür einsetzen, dass Diskriminierungen weniger werden und es keinen Raum für Anfeindungen gegen Menschen gibt, nur weil sie nicht so leben und lieben wie die Mehrheit das tut“, so die Dezernentin für Jugend, Frauen, Gesundheit und Bildung, Anne Janz.

 

Am 17. Mai wird ab 15 Uhr ein Infostand des Runden Tisches gegen Homophobie auf der Südseite des Königsplatzes Gelegenheit bieten, zu diesen Themen ins Gespräch zu gehen. Die Initiativen, die dem Runden Tisch angehören, bringen ihre Infomaterialien mit und machen mit Aktionen auf die Zielsetzung des Internationalen Tags aufmerksam.

 

Wie schon in den letzten Jahren haben die am Runden Tisch gegen Homophobie beteiligten Institutionen und Initiativen ein Programm rund um den 17. Mai zusammen gestellt, das zeigt, wie lebendig die Szene in Kassel ist. Initiativen und Projekte partizipieren an Bundes- und Landesprojekten und stärken so die Infrastruktur für queere Menschen und Familien in der Stadt. Die Stadt Kassel unterstützt dieses Engagement, indem das Frauenbüro auch in Zukunft den Runden Tisch gegen Homophobie koordiniert. Hier arbeiten interessierte Einzelpersonen sowie Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Institutionen zusammen, um für das Problem der Homo- und Transphobie zu sensibilisieren. Für neue solidarische Interessierte ist der Runde Tisch offen.

 

Hintergrund:

Seit 2005 wird jedes Jahr am 17. Mai der Internationale Tag gegen Homophobie und Transphobie begangen. Die Initiative dazu ging von dem französischen Aktivisten Louis-George Tin aus. Ziel des Tages ist, internationale Aktivitäten zu koordinieren und Respekt für Lesben und Schwule einzufordern. Das Datum wurde zur Erinnerung an den 17. Mai 1990 gewählt, den Tag, an dem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel als zu therapierende Störung gestrichen hat.

Kontakt:

Dr. Ute Giebhardt

Leiterin des Frauenbüros der Stadt Kassel

0561 787 7069

ute.giebhardt@kassel.de

 

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