25. Mai 2018.
Seine Kunst, die Installation „Grüße an den Herrenabend“, hat der Kasseler Künstler Wolfgang Luh bereits im Oktober 2017 feierlich an das Kasseler Stadtmuseum übergeben. Jetzt wurde die Schenkung auch amtlich besiegelt: Kulturdezernentin Susanne Völker und Künstler Wolfgang Luh unterzeichneten ein offizielles Dokument, mit dem das Objekt nun auch auf dem Papier übertragen ist.
„Das Stadtmuseum erhält meine Arbeit als Teil der Kasseler Stadtgeschichte und um sie für die Zukunft zu sichern“ sagte Luh.
„Wir freuen über diese Schenkung eines seit Jahrzehnten in Kassel lebenden Künstlers, die den Bestand des Stadtmuseums um eine interessante Installation erweitert“, so Kulturdezernentin Susanne Völker.
Das Kunstwerk
Vor 33 Jahren hat der Künstler auch den ersten Kasseler Herrenabend ins Leben gerufen. Seit dem 16. April 1984 treffen sich jeden Montag um 19.30 Uhr in Luhs Wohnung sieben Herren – alle sind auf Lebenszeit Mitglied der geselligen Runde. Weil das nicht alltäglich ist, hat Luh dem Herrenabend die Installation „Grüße an den Herrenabend“ gewidmet.
Sie besteht aus einem Tisch mit sieben Stühlen. Die Tafel ist reich gedeckt -doch für wen hier gedeckt ist und was die Gäste miteinander zu bereden haben, ist und bleibt ein Geheimnis.
Katalog in Nationalbibliothek
Zu der Installation sind vier Publikationen erschienen. Der Katalog „Grüße an den Herrenabend“ mit der CD „Requiem – eine Musik für den Herrenabend“ von Wolfram Spyra ist mittlerweile in mehreren Archiven, Sammlungen und Bibliotheken wie Deutsche Nationalbibliothek (Standorte Leipzig und Frankfurt), Landes- und Murhardsche Bibliothek (Kassel), Institut für moderne Kunst (Nürnberg),Stadtarchiv (Kassel), Museo Quinquela Martin, La Boca, Buenos Aires (Argentinien) archiviert und so für die Nachwelt aufbewahrt.
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Pressekontakt: documenta-Stadt Kassel, Petra Bohnenkamp
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Installation „Grüße an den Herrenabend“
Feierlich besiegelt – Installation „Grüße an den Herrenabend“ für das Stadtmuseum. Auf dem Foto (v.l.n.r.) Künstler Wolfgang Luh, Kulturdezernentin Susanne Völker sowie Dr. Kai Füldner, Leiter des Stadtmuseum
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