Versteigerung der Straßenlaternen der Oberen Königsstraße

14. Juni 2018.

Im Zuge der Modernisierung der Oberen Königsstraße werden derzeit die alten Straßenlaternen abgebaut. Bis zur Installation der neuen modernen LED-Beleuchtung wird es, wie bereits in der Unteren Königsstraße, eine provisorische Beleuchtung geben.

Christof Nolda, Stadtbaurat der Stadt Kassel, berichtet, „dass schon mehrere Personen angefragt haben, was mit den Laternen geschieht. Daher haben wir uns entschlossen, die alte Beleuchtung der Königsstraße zu Gunsten des Spielbereichs, der 2019 im Randbereich des Friedrichsplatzes eingebaut wird, zu versteigern“.

Nach derzeitigem Stand sollen 39 Leuchten über das Portal Vebeg.de versteigert werden. Die Vebeg ist eine bundeseigene Treuhandgesellschaft zur Verwertung von ausgemustertem Eigentum des Bundes und anderer öffentlicher Auftraggeber. Angebote können ab sofort abgegeben werden. Andreas Kreher, Geschäftsführer der NSG und für die Straßenbeleuchtung verantwortlich, freut sich über diese Lösung: „Für eine moderne und vor allem sparsame Straßenbeleuchtung war die alte Technik nicht mehr geeignet. Aber die Leuchten gehören zu Kassel. So können wir einige Exemplare erhalten und der Erlös kommt der Stadt und ihren Menschen zugute.“

Die abgebauten Lichtpunkte lagern im Zentrallager der Städtische Werke Netz + Service GmbH (NSG) in der Eisenacher Straße in Kassel. Sie können nach erfolgreicher Ersteigerung und individueller Terminabstimmung mit der NSG persönlich abgeholt werden. Technische Fragen zu den Leuchten beantwortet die NSG ebenfalls persönlich. Die Kontaktdaten sind auf dem Vebeg-Portal hinterlegt.

Die Lampen wurden 1980 in der Königsstraße errichtet. Sie sind 4,75 Meter hoch. Der Entwurf der Kassel-–Leuchte stammt vom Architekturbüro Professor Max Bächer aus Darmstadt. Hergestellt wurden sie von der Berliner Firma Selux.

Das Stadtmuseum und das Museum für Technikgeschichte erhielten bereits jeweils zwei Leuchten von der NSG, das Technikmuseum der NSG in der Neuen Mühle an der Fulda wird ebenfalls ein bis zwei der Leuchten für kommenden Generationen aufbewahren.

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Pressekontakt: documenta-Stadt Kassel, Michael Schwab

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