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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 15.06.2018
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Kinder untersuchen mit der App #stadtsache ihre Stadt Wie wichtig es ist, dass Kinder und Jugendliche schon frühzeitig demokratische Teilhabe kennen lernen, stellte Jochen Köhnke, Leiter des Ressorts Kultur, Migration und Teilhabe, gestern (Donnerstag, 14. Juni) in seiner Begrüßung zur Auftaktveranstaltung des Projektes „Stadtforscher - Stadtgestalter“ in den Aktionsräumen des städtischen Kinder- und Jugendbüros dar: „Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und schrumpfender Einwohnerzahlen in den Städten hat das Kriterium der Kinder- und Familienfreundlichkeit eine besondere Bedeutung. Kinder- und familienfreundliche Entwicklung von Städten und Gemeinden sind eine wichtige Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit der Städte.“ Das Projekt „Stadtforscher - Stadtgestalter“ wird in unterschiedlichen Formaten vom Kinder- und Jugendbüro während des Jahres angeboten. Allen gemeinsam ist die Arbeit mit der App #stadtsache“, die von Bildungsjournalistin Anke M. Leitzgen und ihrem Team entwickelt wurde. Frau Leitzgen stellte am Donnerstagabend die Arbeit mit der App eindrücklich dar: Mit ihr können die Kinder ihren Lebensraum, ihr Quartier erkunden, eine Art Schnitzeljagd durch ihren Stadtteil machen und ihre Lieblingsplätze aufsuchen. Mit Fotos, kleinen Videos und Geräuschen können sie gleich an Ort und Stelle dokumentieren und kommentieren, wie zufrieden sie mit Radwegen, Spielplätzen oder Street-Sportanlagen sind, was ihnen fehlt und welche Verbesserungen sie sich wünschen. Eine App mit der sie den Stadtplanern und der Politik sichtbar machen, wie Kinder die Stadt sehen. Am Montag, 18. Juni, startet das Projekt an der Grundschule Lichte Kammer. Gemeinsam mit Anke M. Leitzgen wird das Team #stadtsache des Kinder- und Jugendbüros, bestehend aus Mitgliedern des Kinder- und Jugendrates und des Büros Halfmann-Design, an fünf Tagen das Schulumfeld der Schule im Stadtteil Heide-Hombruch untersuchen. Schon jetzt freuen sich Schulleiter Dietmar Werner und Konrektorin Petra Meyer auf die Ergebnisse, die am Ende der Woche im Rahmen eines kleinen Schulfestes in der Schule präsentiert werden. Nach den Sommerferien geht es an der Südschule in der Innenstadt weiter, freut sich Schulleiter Uli Römer, der ebenfalls zur Auftaktveranstaltung gekommen war. Zudem wird sich die Gesamtschule Seilersee am Projekt beteiligen und an fünf Tagen nach den Sommerferien Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen mit Tablets das Schulumfeld untersuchen lassen. Die Offenen Ganztagsschulen haben bis November die Möglichkeit, das Team #stadtsache an zwei aufeinanderfolgenden Tagen anzufordern, um den Quartiersraum untersuchen zu lassen. Die Mitglieder des Kinder- und Jugendrates werden noch vor den Sommerferien mit der App starten und zweimal monatlich bis zum Ende des Jahres als „Stadtforscher“ unterwegs sein. In den ersten drei Wochen der Sommerferien beziehen die „Stadtforscher“ im Rahmen der „Kids & Kunst“-Aktion auf dem Stiftungshof in Kalthof Quartier. Von dort aus unternehmen sie Exkursionen in verschiedene Stadtteile und führen, ausgestattet mit Tablets, Stadtteilerkundungen mit der App #stadtsache durch. Die unterschiedlichen Eindrücke werden dann gemeinsam mit verschiedenen Künstlern, die die Kinder unterstützen, in kreative Ideen und Aktionen umgesetzt, um dann wieder Einfluss auf die Gestaltung der Stadt zu nehmen. Es werden Fassaden am Computer gestaltet, Pflastersteine und Bäume dekoriert, Gesichter und coole Typen im Stadtteil untergebracht oder Stadtführungen vorbereitet. Vom 16. Juli bis 3. August werden zahlreiche interessante Installationen von Kindern in den verschiedenen Stadtteilen auf das Thema „Stadtplanung – Leben im urbanen Raum“ aufmerksam machen. Die Installationen, Objekte und mobilen Aktionen werden fotografisch/filmtechnisch dokumentiert und zum diesjährigen Weltkindertag Iserlohner Geschäftsleuten angeboten, die sie in ihren Geschäftsräumen und Schaufenstern der Innenstadt ausstellen können. |
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Projektstart „Stadtforscher – Stadtgestalter“
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