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Hanau, 27. Juni 2018
Rondell im Ehrenhof von Schloss Philippsruhe trägt jetzt offiziell den Namen „Dornröschenplatz“

Die Brüder-Grimm-Stadt Hanau ist um eine märchenhafte Attraktion reicher: Das Rondell im Ehrenhof von Schloss Philippsruhe trägt seit Mittwoch offiziell den Namen „Dornröschenplatz“. Ein entsprechendes Schild präsentierten Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky und Nathalie Hack, die im gleichnamigen Musical, das derzeit bei den Brüder Grimm Festspielen Hanau zu sehen ist, das schlafende Dornröschen verkörpert.

Die Idee, das Rondell in „Dornröschenplatz“ umzubenennen, geht auf Professor Dr. Heiner Boehncke zurück. Der Literaturprofessor, der bei der offiziellen „Einweihung“ ebenfalls zugegen war, hatte die Anregung im vergangenen Jahr im Rahmen der Grimm-Ausstellung im Schloss Philippsruhe geäußert. Boehncke, ausgewiesener Grimm-Experte, erläuterte, dass Dornröschen zu den „Hanauer Märchen“ gehöre und deshalb kein anderes Schloss mehr das Anrecht habe, den Titel zu tragen, als Philippsruhe. Die Familie Hassenpflug habe das Märchen nachweislich in Hanau erzählt – unter anderem auch Jacob und Wilhelm Grimm, die es in ihre Sammlung aufnahmen und damit weltbekannt machten.

In diesem Frühjahr hat der städtische Eigenbetrieb Hanau Infrastruktur Service (HIS) den Platz vor dem Schloss neu gestaltet – unter anderem mit rund 500 Rosen der Sorte „Leonardo Da Vinci“. Und da das „Dornröschen“ in diesem Jahr auch auf dem Spielplan der Brüder Grimm Festspiele steht, die unweit von Schloss Philippsruhe im Amphitheater über die Bühne gehen, wurde der Platz am Mittwoch umbenannt – auch zur Freude von Bürgermeister Axel Weiss-Thiel, Stadtrat Thomas Morlock, Festspiel-Intendant Frank-Lorenz Engel, HIS-Leiter Markus Henrich und dem Leiter des Fachbereichs Kultur, Martin Hoppe, die der Einweihung ebenfalls beiwohnten.

 „Mit dem Titel ‚Dornröschen-Platz‘ setzen wir auch ein Zeichen, dass das Thema Brüder Grimm im Schloss Philippsruhe künftig eine zentrale Rolle spielen wird“, so Oberbürgermeister Claus Kaminsky. Hintergrund: Im Frühjahr 2019 wird im Nordflügel des Schlosses das „GrimmsMärchenReich“ eröffnet – das bundesweit erste Grimm-Museum, das sich mit seiner Konzeption speziell an Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter richtet. 

Bestreben Hanaus ist es, die Positionierung als Geburtsstadt der weltberühmten Brüder Grimm in den nächsten Jahren zu stärken und auszubauen. „Das ‚GrimmsMärchenReich‘ und die Brüder Grimm Festspiele werden dabei im Fokus stehen“, so der Oberbürgermeister. Er freut sich besonders, dass die Festspiele in diesem Jahr auch durch die neue Märchenbotschafterin Marie-Luise Marjan verstärkte nationale Aufmerksamkeit erlangt haben. Kaminsky: „Das hat sicher nochmal einen Schub gegeben.“

Laut Festspiel-Intendant Engel sind bislang rund 61.000 Karten für die Theater-Reihe verkauft worden. Die Brüder Grimm Festspiele dauern noch bis zum 29. Juli. Zu sehen gibt es bei dem Festival, mit dem die Stadt Hanau seit 34 Jahren die weltberühmten Märchensammler Jacob und Wilhelm Grimm ehrt, in der Spielzeit 2018 die Stücke „Dornröschen“, „Der Froschkönig“, „Die Prinzessin auf der Erbse“, „Der Brandner Kaspar und das ewig Leben“ (Reihe „Grimm Zeitgenossen“) sowie „Die Leiden des jungen Werther“ (Reihe „Junge Talente).



Pressekontakt: Stadt Hanau, Joachim Haas-Feldmann, Telefon 06181/295-266




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Das Rondell im Ehrenhof von Schloss Philippsruhe trägt jetzt offiziell den Namen "Dornröschenplatz".


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