14. August 2018.
Die Linearuhr in der Wilhelmstraße wird vom oberen Bereich der Wilhelmsstraße aus Gründen der Verkehrssicherheit um einige Meter umgesetzt. Durch verstärkten Lieferverkehr hat das Kunstwerk in den vergangen Jahren immer wieder Beschädigungen erfahren, die auch die Statik beeinträchtigten. Am neuen Standort am Rande des Ständeplatzes, der eine Fußgängerinsel ist, wird die Arbeit besser geschützt sein, so dass auch die zuvor hohen Reparaturkosten reduziert werden können.
Die Linearuhr wird am Dienstag, 14. August, abgebaut, das Projekt voraussichtlich Ende September abgeschlossen sein.
Der Künstler Peter Hertha, bekannt für seine elektronischen Lichtskulpturen, hatte die Linearuhr im Jahr 1977 der Stadt Kassel geschenkt. Die lichtkinetische Skulptur zeigt anders als normale Uhren den Ablauf der Zeit durch die Anordnung von Glühlampen an.
Im Zuge der Umsetzung wird das Kunstwerk nun restauriert und lichttechnisch durch die Umstellung auf LED auf einen neuen Stand gebracht. Die für den Betrieb und die Schaltung notwendigen Leitungen, die zurzeit noch in einem nahe gelegenen Café installiert sind, werden zukünftig in das Stadtmuseum verlaufen.
Der Kunstbeirat der Stadt Kassel hat der Umsetzung der Linearuhr ebenso zugestimmt wie die Erben des Künstlers Hertha.
Geprüft wurde vor der Entscheidung zur Umsetzung, ob auch andere Maßnahmen wie das Aufstellen von Sitzbänken oder entsprechende Verkehrsschilder mehr Sicherheit für das Kunstwerk hätten bringen können. Vor allem für die Feuerwehr wären jedoch weitere Bauten zum Schutz der Linearuhr bei einem Einsatz ein Hindernis.
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