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Magdeburg, 18. August 2018
Fliegerbombe entschärft – Anwohnerinnen und Anwohner können in ihre Wohnungen zurückkehren
Update Bombenfund am Petriförder/Evakuierung aufgehoben

Um 17.09 Uhr kam das Signal: Die gestern in der Elbe gefundene Fliegerbombe ist entschärft. Damit können rund 5.000 Magdeburgerinnen und Magdeburger in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Sperrungen der Strombrücke und des Nordbrückenzuges wurden umgehend aufgehoben und die Magdeburger Verkehrsbetriebe haben den Verkehr über die Brücken wieder aufgenommen. Auch die Straßensperren am Rande des Evakuierungsgebiets werden abgebaut. Das Bürgertelefon unter 0391/ 540 7777 steht noch bis 18.30 Uhr für Nachfragen zur Verfügung.

 

Zuvor hatten Polizei und Stadtordnungsdienst Teile der nördlichen Altstadt und des Werders evakuiert. Unter den rund 5.000 Betroffenen waren rund 600 Hilfsbedürftige aus zwei Altenpflegeheimen, einem Behindertenwohnheim sowie häuslicher Pflege. Diese werden jetzt wieder aus den Krankenhäusern bzw. den Messehallen zurück in ihre Einrichtungen gebracht. Die Rettungskräfte gehen davon aus, dass das bis zu drei Stunden dauern kann.

 

Holger Platz, der Leiter des Stabes für außergewöhnliche Ereignisse (SAE): „Ich bedanke mich ausdrücklich bei allen Einsatzkräften, die seit dem späten Abend zunächst die Evakuierung vorbereitet und diese dann auch so reibungslos über die Bühne gebracht haben. Die Zusammenarbeit zwischen Polizei, Stadtverwaltung, Rettungskräften und MVB war hervorragend. Mein Dank gilt nicht zuletzt allen Betroffenen, die ihre Wohnungen verlassen mussten und für den Einsatz so viel Verständnis aufgebracht haben.“

 

 

Hintergrund:

Nach dem Fund einer 250-Kilogramm-Fliegerbombe gestern in der Elbe waren seit 10.00 Uhr rund 5.000 Anwohnerinnen und Anwohner der Innenstadt und des Werders aufgerufen, ihre Wohnungen zu verlassen. Die Bombe war gestern aufgrund des Niedrigwassers gefunden worden.

 



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