SOS-Notfalldose – weitere Verkaufsstellen

23. August 2018.

Die seit Mai auch in Kassel erhältliche SOS-Notfalldose entwickelt sich zum Verkaufsschlager: „Wir haben bereits 1.700 SOS-Notfalldosen verkauft", sagt Heike Scheutzel von der Fachkoordination ÄLTER WERDEN Niederzwehren (FÄN), die die Idee für dieses Angebot hatte, „ein tolles Ergebnis!" Deshalb haben sich auch andere Anlaufstellen für Ältere in Kassel entschlossen, die SOS-Notfalldose zu verkaufen.

„Eine wunderbare Entwicklung, die deutlich macht, wie ein sorgendes Miteinander Gestalt annimmt und wie die Notfalldose gerade älteren Menschen ganz praktisch helfen kann“, so Bürgermeisterin und Sozialdezernentin Ilona Friedrich.

Die SOS-Notfalldose enthält ein Informationsblatt, auf dem alle wichtigen gesundheitlichen Daten wie Krankheiten, Medikamentenplan, Unverträglichkeiten, Allergien, Blutgruppe, Prothesen sowie Angaben über Angehörige, Bevollmächtigte oder Patientenverfügungen vermerkt sind. Aufbewahrt wird die Dose in der Kühlschranktür – nicht weil die Dose gekühlt werden muss, sondern weil davon auszugehen ist, dass es in fast jedem Haushalt einen Kühlschrank gibt. Zwei Aufkleber (einer innen an oder neben der Wohnungstür, der andere am Kühlschrank) weisen darauf hin, dass es in diesem Haushalt eine Notfalldose gibt. Im Notfall kann so kostbare Zeit gespart werden, da die Rettungskräfte schnell informiert sind und entsprechend reagieren können. Das Konzept der SOS-Notfalldose ist mit den lokalen Rettungsdiensten kommuniziert.

Neben der Fachkoordination ÄLTER WERDEN Niederzwehren (FÄN) in der Frankfurter Straße 300, Telefon 0561/92012475, sind die SOS-Notfalldosen bei folgenden Anlaufstellen für Ältere erhältlich:

 

 

jeweils während der Sprechzeiten. Damit ist es allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern in Kassel möglich, die SOS-Notfalldose in ihrem erreichbaren Umfeld zum Preis von zwei Euro je Dose zu erwerben.

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Pressekontakt: documenta-Stadt Kassel, Susanne Albert



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